Der BTX-Computer aus Österreich
Shownotes
MUPID-Entwickler Hermann Maurer https://de.wikipedia.org/wiki/HermannMaurer(Informatiker)
Zeitzeugenbericht von MUPID-Entwickler H. Maurer mit dem Wirtschaftskrimi https://austria-forum.org/af/Wissenssammlungen/Essays/Institutionen/InformatikTUGraz_2007
MUPID / Grundig ptc100 im Computermuseum der Uni Stuttgart https://computermuseum.informatik.uni-stuttgart.de/dev/mupid/
Seite von Norbert zum BTX-Server https://norbertkehrer.github.io/btx_server.html
Kalender mit Retro-Veranstaltungen des Vereins zum Erhalt klassischer Computer e.V. https://www.classic-computing.de/veranstaltungskalender/
Vorträge von Norbert auf Youtube https://www.youtube.com/results?search_query=norbert+kehrer+vortrag
Inhaltsverzeichnis der Mupid-Fibel https://d-nb.info/861213327/04
Die Podcast-Folge zu BTX https://besserwissen.podigee.io/39-btx
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00:00:02: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe.
00:00:07: Mein Name ist Martin Wolf, ich bin Podcastbeauftragter von Golem und ich befinde mich in München mit Norbert Kehrer aus Österreich.
00:00:14: Hallo
00:00:16: Martin, Servus.
00:00:17: Danke für die Einladung!
00:00:18: Was heißt Einladungen?
00:00:19: Eigentlich haben wir uns gegenseitig eingeladen weil wir befinden uns nämlich auf dem VCFE, dem Vintage Computing Festival Europe mit immerhin Kaffee.
00:00:28: dieses Jahr habe ich bekommen, weil ich mal Bargeld dabei hatte und vielen alten Geräten unter anderem auch von dir Und du hast, was du dabei hast.
00:00:37: Da so kommt man noch und sollte aber auch schon irgendwie im Thumbnail erkenntlich sein und vielleicht auch in der Überschrift?
00:00:42: Ich weiß noch nicht genau, was meine Überschaft ist!
00:00:44: Wir können ja mal darüber überlegen.
00:00:45: Mein Einvorschlag war Apps & Mail per BTX Und der... Oh Gott, was habe ich denn da geschrieben?
00:00:53: Der deutsch-österreichische BTX Krieg.
00:00:55: Entschuldigung!
00:00:56: Das...
00:00:58: Ich
00:00:58: glaube die wird's nicht.
00:00:59: Lieber Thürer schafft Anmerkungen dazu ob meine Überschriften schlecht sind.
00:01:05: bitte an Podcasts hat Golem Lee so wie natürliches Themenvorschlägewünsche und Gastvors Schläge war es auch immer total gut.
00:01:11: Irgendjemand hatte mir aber auch schon mal geschrieben dass er irgendwie die Headlines für den Podcast ein bisschen lahmfand wobei ich sagen muss
00:01:20: Ich
00:01:21: bin dann immer lieber ein bisschen vorsichtig, bevor ich irgendwas verspreche was ich nicht halten kann.
00:01:25: Also dieses dass man das so überverkauft ist halt finde ich wirklich ein bisschen schwierig.
00:01:30: Du bist höher, gibt es... du bist höher in diesem Podcast tatsächlich?
00:01:35: Was ist deine Meinung zu den Headlines?
00:01:36: Geht das oder...?
00:01:38: Das geht super!
00:01:39: Für mich hat's immer gepasst.
00:01:40: also ich habe auf der headline immer sofort erkennen können, worum es im Wesentlichen geht glaube ich und hat sich immer gut bewahrheitet bis hier.
00:01:49: Also ich kann mich nicht beschweren.
00:01:51: Danke Norbert!
00:01:53: Und weil du auch noch den Ton gelobt hast im Vorgespräch des Podcasts da passt das sehr, sehr gut.
00:01:59: aber das ist tatsächlich nicht der Grund wieso wir jetzt hier zusammengekommen sind sondern es ist natürlich das Muppetsystem.
00:02:04: Aber bevor wir dazu kommen erst mal die Frage wie bist Du zu Rechnern gekommen?
00:02:08: Was war dein erster Computer?
00:02:11: Ja, gute Frage.
00:02:13: Also mein erster eigener Computer war ein C-Four und Sechzig.
00:02:16: Dann habe ich mir mit siebzehn Jahren gekauft.
00:02:19: Meine Eltern waren nicht gerade begeistert aber das hat mir so Spaß gemacht und ich habe dann den C-four und Sehzig gekauft.
00:02:26: viel hauptsächlich auch um zu programmieren und aber natürlich auch ein bisschen zu spielen.
00:02:31: Aber der erste Computer mit dem ich sozusagen Kontakt hatte war eigentlich ein sogenannte Juniorcomputer.
00:02:38: Das war so ein Selbstbaucomputer, den ein Freund gehabt hat.
00:02:41: Da man aus der Zeitschrift Elektor, wo dort die Platinen quasi bestellt werden konnten oder auch selber geäzt werden konnte und mit den Teilen dann hat man sich den selber zusammengelötet.
00:02:53: also mein Freund hat ihn gelötet ist ein sixty-null zwei basierter Einplatine Computer mit hexadezimal Tastatur, wo ich dann handassemblierte.
00:03:05: Gekotet habe ich sozusagen und dann mit der Hexastatur eingetippt habe.
00:03:10: Passenderweise haben wir zu diesem Thema inzwischen auch einen Podcast oder der kommt dann noch, also ich hab genau darüber eine Folge gemacht unter anderem den Elektor, dann den NDR, kleinen Computer und so ein paar andere.
00:03:21: Den Kim gab es ja auch noch.
00:03:23: Interessant dass du mit sowas gestartet bist!
00:03:25: Und die sind jetzt nicht so sonderlich... Also die laden jetzt nicht dazu ein sofort loszulegen.
00:03:32: Es gibt ein kleines Tastenfeld Segmentanzeiger und ansonsten ein Haufen Käbelchen und kleine Bauteile.
00:03:40: Wieso wusstest du, oder wenn das dein erster Kontakt war, wussteste du sofort trotzdem dass sich das eingefangen
00:03:45: hat?
00:03:46: Ja also ich muss sagen ich habe vorher schon sagen an der Schule hatten wir natürlich es gab keinen Informatikunterricht damals zu meiner Zeit sondern dafür Sieglehrer hatte uns da an einem Rechner die wir in der Uni hatten.
00:03:58: an der schule hatten einen Basic Computer von IBM.
00:04:02: EBM-Eine fifty zehn hat er uns dann ein bisschen das Basic Programmieren gezeigt.
00:04:06: Das hat mich natürlich voll begeistert, aber man hatte da keinen Zugang also du konntest es nicht programmieren.
00:04:12: Aber mein Freund von mir einen Schulfreund hat diesen Junior-Computer gebaut und da bin ich mit ihm gemeinsam dann auch programmiert damit.
00:04:25: Es war einfach die einzige Möglichkeit länger mit einem eigenen Computer zu programmieren!
00:04:29: Ich musste natürlich sixty zero zwei Assembler lernen dafür quasi als erste Programmiersprache ein bisschen.
00:04:37: Ich harte
00:04:39: auch heute noch damit, ich habe jetzt erst angefangen mit Ende vierzig mich mal ein bisschen näher damit zu beschäftigen.
00:04:45: in meinem Fall ist dann Z-Achtzig und alle sagen aber das ist so einfach weil das nicht so komplex wie die heutigen und da hat man nur dies und jenes und so.
00:04:55: und ich denke immer ja das sagt ihr so weil ihr das ja macht oder schon gemacht habt.
00:04:59: klar wenn man dann noch komplexere Sachen sieht, dann ist es natürlich einfacher wahrscheinlich auf so einen einfachen Achtbetrechner zu programmieren.
00:05:06: Aber so richtig simpel stehst du mir das auch nicht
00:05:09: mehr.
00:05:09: Mösam ist das vor allem.
00:05:10: ja also du kennst das Jahr mit von der Z-Achtzigseite ich auch vom Fünfundsächsig Nr.
00:05:14: zwei.
00:05:14: Es ist halt so müsam.
00:05:16: Ja und dabei ist ja mein Arschspruch sehr recht niedrig.
00:05:19: Ich möchte nur ein paar Zeichen auf dem Bild schauen Und die sollen sich dann so ein bisschen bewegen.
00:05:22: Also und dass es so ein bißchen.
00:05:24: naja aber mal sehen wie weit ich da komme.
00:05:25: Ich hoffe dass ich auch aus der Retroszene da so ein Bisschen unterstützen oder bekomme demnächstes Sonne Podcast Folge dran mit zwei ganz krassen Programmierern und vielleicht haben die ja noch ein paar Tipps für mich.
00:05:35: Ansonsten versuche ich natürlich, mich also ein bisschen umtriebig zu sein und auch so zur Veranstaltung zu gehen und kann auch alle Leute nur auffordern dazu kommt zum VCFE lohnt sich auf jeden Fall.
00:05:44: wenn es mal wieder einen VCFB in Berlin gibt kann man da natürlich auch hingehen.
00:05:47: ansonsten gibt's ein Haufen Veranstaltungen Ich versuch das immer mal in den Show-Notes zu verlinken dass man einfach Leute trifft, dieses ähnliches Hobby haben und man sich mal so unterhalten kann.
00:05:57: Und wenn man denn da ist dann kann man zum Beispiel wie heute hier
00:06:01: einen
00:06:01: Muppet sehen.
00:06:03: Das sag ich erstmal damit an was der Muppett isst Norbert?
00:06:07: Was isst er im Muppete?
00:06:09: Ja den Muppe ist ein sogenannte BTX-Dekoder und ja also der dient eigentlich oder dient die eigentlich dazu das BTX Netz sich zu Hause Seiten anzeigen zu lassen.
00:06:25: Also man kann sagen, es ist eine Art Terminell ein Computer das einerseits am Telefonnetz hängt und dort über das Telefonnetz mit der sogenannten BDX-Zentrale verbunden ist und andererseits am Fernseher angeschlossen ist und dort eben mit einer Mubitastatur die BDx-Seiten auf dem Zentralrechner abgelegt sind anzuzeigen und sich anzuschauen.
00:06:54: So ähnlich wie heute das Internet, wenn man so möchte – ein Vorläufer natürlich!
00:07:01: Und der Mubit ist eben so ein Terminal um diese Bedeckseiten zu zeigen.
00:07:07: Der Mubid kommt aus Österreich, es ist eine österreichische Entwicklung eigentlich und deswegen für mich auch natürlich als Österreicher insbesondere interessant.
00:07:19: Ich bin vor zwei oder drei Jahren Also ich mach den Podcast ja jetzt auch schon ziemlich lange irgendwie, glaube wir sind jetzt fast bei Folge zweihundert.
00:07:27: Aber irgendwie
00:07:28: vor
00:07:28: zwei Jahren oder drei Jahre oder so bin ich übermugelt gestolpert durch einen riesen Zufall.
00:07:32: irgendwie kann ich mir sagen wie habe sofort angefangen mich nach einem Gerät umzugucken hab tatsächlich eines gefunden auf kleineren zeigen.
00:07:38: Habs aber nicht gekauft weil Ich natürlich auch nicht wusste was ich eigentlich damit ist.
00:07:43: Ich fand es halt nur spannend, dass es das gab und ich weiß ob preiswertlich auch nicht mehr oder so.
00:07:46: Aber jedenfalls gab es eines wahrscheinlich eben aus Österreich stammt oder so... Und dann habe ich mich versucht darüber zu belesen und hab die ganze Zeit überlegt dazu muss man eine Folge machen.
00:07:56: wir hatten schon eine Folge zu BTX.
00:07:59: Die ist hier im Podcast Archiv.
00:08:01: Es sind ziemlich frühe folge.
00:08:02: ich scheue mich ein bisschen die zu bewerben weil ich weiß nicht wie gut... Keine Ahnung was ich da erzählt habe.
00:08:08: aber Und in der Folge haben wir natürlich auch aufgegriffen, dass es Anfang der Achtzigerjahre etliche europäische Bestrebungen gab solche Netzwerke, also solche Netze aufzubauen die sich an die Inverbraucherschaft richtete.
00:08:24: Das sind keine professionellen Sachen wo jetzt BtoB oder so sondern man konnte sich hinsetzen und das Wetter abrufen, man konnte Börsenkurse angucken, Bahninformation bekommen und alles Mögliche eben Natürlich in einer Form ohne Grafik, nur mit Zeichensatz und das sah alles aus.
00:08:43: für Leute die sich noch daran erinnern wie Bildschirmtext in langsamer, würde ich sagen.
00:08:47: Teilweise sagen wahrscheinlich sogar langsame, weil beim Bildschirntext war die Seite wurde ja komplett geladen und direkt angezeigt wohingegen beim BTX das natürlich dann zeilenweise passiert.
00:08:55: Technisch kommen wir dazu.
00:08:57: es gibt zu der Entwicklung der Informatik-Fakultät an der Uni Graz, die einen entscheidenden Anteil daran hatte das Moupit entstanden ist.
00:09:06: Einen tollen Artikel von einem Professor Hermann Maurer, der dann auch Dekan dieser Fakultität war und den verlinke ich auf weil da wirklich... Da steht ganz viel Persönliches drinne!
00:09:15: Und unter anderem steht da drinnen was Moupitt eigentlich bedeutet?
00:09:22: Mehr zweck universell programmierbarer intelligenter Decoder.
00:09:27: allerdings
00:09:28: Als man sich dann überlegte, was es noch bedeuten könnte.
00:09:31: Hat einer... Also du bist der Österreicher?
00:09:33: Du liest das bitte vor!
00:09:36: Mein unheimliches Programmierkastel ist das.
00:09:39: Bitte!
00:09:40: Das ist Gmupit.
00:09:42: Wenn ich jetzt
00:09:43: gesagt hätte, total doof geklungen insofern Es ist eine genuinen österreichische Erfindung In dem Sinne dass es nicht nur Software ist sondern auch Hardware.
00:09:56: Also das von dir beschriebene Termine ist eine Eigenentwicklung gewesen an der Uni Graz, oder?
00:10:02: Genau.
00:10:03: Die Uni GraZ hat das sozusagen entwickelt und ja es ist von der Technik her, es ist Hardware und auch Software natürlich die dort sozusagen designt und entwickelt wurden.
00:10:17: Und das ist relativ, ich sage mal relativ mächtig für so ein einfaches Ding wie ein Terminal überdesigned.
00:10:26: Man könnte direkt sagen, weil der Anspruch war irgendwo dass das eben ein universell programmierbarer intelligenter Decoder sein soll also nicht nur ein BTX-Decoder zum Anschauen von BTX Seiten sondern auch quasi als Heimcomputer genutzt werden konnte den man dann eben programmieren kann wo man Programme aus dem BTX Netz auch draufladen kann Tele Software genannt und dort ausführen kann.
00:10:52: Und insofern war er eigentlich auch ein Heimcomputer.
00:10:59: Das ist ungewöhnlich, ne?
00:11:00: Weil die Terminals, die man sonst kennt... Die Franzosen hatten so sehr schöne Terminals wie ich fand oder so.
00:11:05: Das waren eher wirklich sehr, sehr einfach gehaltene Geräte.
00:11:08: Was steckt denn tatsächlich technisch drinne?
00:11:10: Was ist denn so CPU und wie viel davon ist dann in Österreich entwickelt worden?
00:11:16: Ja also es sind natürlich Großteils.
00:11:22: Standort, Bauteile und Anführungszeichen hat die CPU des Rechners eine Z-Achtzig A-TPU mit vier Megahertz getaktet.
00:11:29: Also es war ein Z-Echtzig Heimcomputer der aber sehr übig ausgestattet ist und zwar einerseits mit viel relativ viel Rom, Romspeicher ich glaube, Vierundzwanzig K-Arbeit Rom also für damalige Verhältnisse relativ viel rom wo aber gar nicht soviel drinnen war.
00:11:44: in meiner Meinung nach zum Beispiel insbesondere keine Programmiersprache direkt mit der man arbeiten konnte gleich Aber halt die betägste Kodarroutinen, dann war drinnen auch sehr viel Rahmen für den Z-Achzig-Rechner.
00:11:56: Und zwar bei der Rahme von zuhause.
00:11:58: Meine Güte!
00:11:59: Einfach eine Achtzig-Rechner?
00:12:00: Ja genau
00:12:01: das ist viel.
00:12:03: Der z-Aachzieg kann ja nur einen Sächsikabereitspeicher adressieren aber mit so Bankswitchingmethoden kannst du dann zwischen... Da wurde dann die hundert-undzwanzigkabel in vier Speicherbänke geteilt, die du dann in dem Adresseraum des Z- Achtzigs softermessig einblenden kannst jeweils und dann halt diesen Speicher nutzen kannst auch.
00:12:21: Also relativ viel Speicher.
00:12:23: und was auch ganz ungewöhnlich ist, hat eine ganz eigene Entwicklung von der TU Grad, glaube ich, auch eigene Grafik-Hardware.
00:12:34: also er hat keinen Standard-Grafikchip drinnen wie man sie so von normalen Homecomputern kennt sondern wirklich aus TTL Bausteinen aufgebaut eine eigene Art einen Art Graphico-Prozess, der die Grafik dargestellt hat.
00:12:53: Das war auch ungewöhnlich und das war eigentlich auch einzigartig für den Moop mit dem zur Abgrenzung zu allen anderen BDX-Dekodern.
00:13:00: Wie du richtig gesagt hast, dass das BDx-Netz hauptsächlich textliche Informationen gibt, aber es gab den sogenannten ZEBT II Standard, wo internationale Standardisierungsorganisationen oder eben diese ZEPT, diese Standardisierung gemacht hat wie man auch Grafik übertragen könnte.
00:13:20: Wo man BTX Seiten mit Graphik übertragen kann.
00:13:23: Nur er konnte das.
00:13:24: kein BTX-Dekoder aber der Mubid konnte das.
00:13:27: also er konnte diesen sogenannten ZEPTS zwei Standards verstehen und auch Grafikt darstellen.
00:13:34: Also da war... Hat hochauflösende Grafik ich glaube mit vierhundertachtzig mal paar zweihundertvierzig Punkten oder so ein Lächeln.
00:13:41: sich hoffe ich liegt jetzt nicht falsch.
00:13:43: Also relativ mächtige für so einen kleinen oder so einen frühen, rechner relativ mähtigen Grafikkart wird da drauf.
00:13:50: Ich
00:13:51: fasse zusammen Z-Achzig gut okay klar ein gute CPU damals definitiv mit vier Megahertz getaktet ist natürlich dann auch noch schneller gehabt ja auch langsamer Version davon dann jede Menge Rahmen und dann auch eine eigene Grafiklösung.
00:14:04: der kann jetzt nicht so billig gewesen sein.
00:14:07: Ja genau also was er damals gekostet hat Ich kenne es jetzt nur aus dem Lesen.
00:14:12: Ich selber hätte ihn mir nicht leisten können, da bin ich sicher.
00:14:15: Man konnte ihn als Normalverbraucherkontestant gar nicht kaufen.
00:14:19: Sondern er war nur zu mieten von der Post.
00:14:21: und ich habe gelesen wenn du dir einen Mubit damals gemietet hast das hat gekostet also einmal tausend Schilling für die Herstellung des BDX Anschlusses plus Mubid.
00:14:29: ist das alles noch in Schilling?
00:14:31: Also das sind dann ungefähr tausende Schillungen, das sind ungefähr fünf oder siebzig Euro ungefähr Aber natürlich Geld von den Muppets, also heute nicht das drei, vier, fünffach oder so.
00:14:47: Ich weiß es nicht genau das Verhältnis.
00:14:49: und dann musstest du natürlich noch monatlich Miete zahlen für den Mubit.
00:14:52: Also der Mubid hat dir nicht gehört sondern du hast ihn gemietet Monat für Monat und das hat gekostet zweihundert Schillingen mit dem BDX Anschluss aber auch ohne Telefonverbindungsgebühren also nur damit du den Anschloss hattest und den Mupids zu Hause nutzen dürftest.
00:15:06: Also relativ teuer.
00:15:08: Ich habe keinen Preis gesehen, was der gekostet hätte wenn man sich ihn kauft.
00:15:12: Ich glaube kaufen konnte in wahrscheinlich nur Firmen oder so für... Wenn sie dann selber Bedicksseiten entwickeln wollen da hat es auch so Software gegeben wo man auf den Mubits dann Bedickseiten gestalten kann und dafür konnte man ihn vielleicht kaufen.
00:15:26: ja aber das war nicht so gedacht dass man ihn kaufte.
00:15:30: ich hoffe wir kommen noch zur Software.
00:15:33: die Sache ist Trotzdem ja an der Uni entwickelt wurde.
00:15:37: Es war ein universitäres Projekt, also diese Profs die in Informatik damals eine Fakultät aufgebaut haben mit fünf Leuten am Anfang und dann mehr oder minder betteln mussten, so entnehm ich das Texten von dem Herrn Professor Maurer, dass man irgendwie überhaupt was machen konnte.
00:15:56: Die haben dann tatsächlich Ressourcen bekommen, die wurden gut behandelt Räumlichkeiten und Leute einstellen usw.
00:16:04: Und dann hat man aber einen Spin-off gemacht, also auch eine eigentlich relativ fortschrittliche Lösung.
00:16:11: dass die Uni gesagt hat damit können wir Geld verdienen das ist ne Sache die geht in die Zukunft dieses spin off gegründet die das dann promoten sollten Lösungen verkaufen.
00:16:23: Eben nicht nur in Österreich, weil Österreich jetzt nicht so ein Großland, obwohl ich staune immer wieder wenn ich gucke, wenn ich von A nach B in Österreichs fahre oder fahren will und dann denke ich mir das ist nicht so eine Großländer, da sehe ich immer diese Zeit die ich dann dabei habe und denke meine Güte!
00:16:34: Das dauert aber doch noch ein ganzes Stückchen und es nicht mal eure Züge langsam sind, eure
00:16:37: züge sind viel schneller
00:16:39: und viel pünktlicher als unsere... Aber es ist auch nicht so klein.
00:16:42: Aber natürlich jetzt nicht groß dass man sagt man hätte jetzt einen riesigen Markt.
00:16:46: also war die Idee wir bringen das auch außerhalb Österreich auf dem Markt, beispielsweise in Deutschland.
00:16:52: Was ist da passiert?
00:16:54: Ja also so viel ich weiß hat dann wurde dieses Muppit Konzept oder ja die Hardware solches auch an Siemens glaube ich verkauft und von Grundig hat es einen Betix-Dekoder gegeben.
00:17:05: das waren Muppid Nachbauten oder Clones oder Lizenz Fertigungen.
00:17:10: wir haben nicht Muppi geheißen sondern eigene Namen natürlich gehabt.
00:17:13: aber sind dann in Deutschland eben auch als eigene auch teure wahrscheinlich Betix Dekoda auf den Markt gekommen.
00:17:20: Die Grundigmaschine oder das Grundiggerät hat, glaube ich, Grundig PTC-Hundert geheißen.
00:17:27: Und wie gesagt Siemens, glaub' ich, hat es auch gekauft.
00:17:31: und ja also da wollte man dann den Markt ein bisschen ausweiten.
00:17:36: in Österreich.
00:17:37: Ich glaube sind so etwa acht bis zehn tausend oder zehntausend Stück vom Muppit II verkauft worden.
00:17:42: Es hat noch einen Muppid I gegeben.
00:17:44: Das waren auch so ungefähr acht Tausend Stück die da in der Mark gebracht wurden.
00:17:49: Also nicht wahnsinnig viel, aber das BDX-Netz ist sozusagen erst entstanden dort.
00:17:56: Aber ich nehme dem, dass der dann auch kompatibel gewesen sein muss zu dem regulären BTX?
00:18:02: Weil das was ja eben die Besonderheit war, weil man dazu auch per Software eine eigene Standard entwickelt hat oder eigene Möglichkeiten entwickelt hat, die da überall hinausgingen, was beispielsweise in Deutschland als BTX bekommen hat, oder?
00:18:15: Ja also... Wie es in Deutschland genau gewesen ist, kann ich schwer sagen.
00:18:20: In Österreich hat man auf jeden Fall dort für diesen Mubwit-Telesoftware runterladen können.
00:18:27: Das war Ihnen zu führen?
00:18:29: Ich würde sagen ja speziell aber ich möchte nicht ausschließen dass das auch in Deutschland der Kode gegeben hat andere wie das vielleicht auch kommt.
00:18:37: Da habe ich zu wenig Marktüberblick auf die Deutschlandmusik gesteht, ja?
00:18:40: Na
00:18:40: aber worauf ich hinaus will ist dass die Deutsche Post ja irgendwann beschlossen hat wir machen jetzt dieses BTX in Deutschland und die Österreicher haben gesagt ihr könntet aber auch unseres haben weil wir haben gute Soft- und Hardware und dann da ins Rennen... Die gingen
00:18:53: nicht spannend!
00:18:55: Und da muss es irgendwie ein Konsortium gegeben haben eine Deutschland sozusagen unter anderem mit Löwe oder so die gesagt haben na Leute also jetzt
00:19:04: Ihr
00:19:04: kauft jetzt bei den Österreichern, so weit kommt's noch?
00:19:07: Keine Ahnung wie das war.
00:19:08: Ich lehne mich hier auch ein bisschen aus dem Fenster aber man weiß nicht genau dass es dann der Hintergrund für diese Überschrift
00:19:18: war.
00:19:18: Okay interessant, ja das wusste ich gar nicht.
00:19:20: Also ich habe mich da natürlich nicht so tief mit dem deutschen Markt beschäftigt, aber spannend möglich.
00:19:26: also von der Technik her war sicher ein interessanter.
00:19:31: War es vielleicht sogar ein gewisser Vorsprung gegenüber Deutschland in diesem Fall?
00:19:35: Ich würde fest davon ausgehen, weil...
00:19:37: Das hat man nicht so oft.
00:19:44: Es gibt natürlich hier Familienausflüge und ich weise darauf hin dass wir uns nicht im Inneren beim VCF befinden sondern schön draußen in der Sonne vor der Turnhalle in einer grünen Umgebung wo die Leute am ersten Mai ihre Spaziergänge machen.
00:19:58: nicht wundern, wenn es ab und zu mal Vögelchen gibt wie ein Hintergrund-Switcher oder Kinder die schreien dann ist das darauf zurückzuführen.
00:20:04: Wir kommen zur Software Seite tatsächlich.
00:20:08: Die Sache ist auch wenn es ein Heimcomputer ist und auch wenn der eigentlich gute Spezifikationen hat, wie du schon gesagt hast ohne einen Anschluss an das Telefonnetz und das BTX-Sync macht die Kiste eigentlich nix.
00:20:20: aber Was kann man denn dann machen, wenn man den jetzt z.B.
00:20:25: hätte oder so?
00:20:26: Wie bist du daran gekommen?
00:20:28: Ganz guter Punkt!
00:20:30: Also ich habe mir... Ich kenne den Moobbit natürlich noch aus meiner Zeit an der Uni und so da hatten wir viele auch Moobbits.
00:20:37: Ich hab zwar nicht wahnsinnig viel damit gearbeitet aber doch.
00:20:40: Aber mit meinen ersten eigenen Moobbits habe ich mir dann so um zwei tausend Zwei Euro einen Flowmark gekauft.
00:20:45: Um fünf Euro.
00:20:46: Damals noch also da hast Du das wirklich noch billig bekommen und wie ich ihn dann zu Hause angeschlossen habe, dann hätte ich eigentlich erwartet naja da sehe ich jetzt einmal irgendwas kann ich vielleicht sogar was eingeben oder so oder irgendwie basic programmieren oder sowas in der Art weil sie ja so als Heimcomputer gedacht war.
00:21:03: aber es ist gar nichts.
00:21:04: wenn du das einschaltest das siehst Du ein Postlogo Und Wenn Du an der Tastatur was tippst siehst du gar Nichts.
00:21:11: Du siehst nicht einmal dass was auf der TASTATUR tipst.
00:21:14: also das war für mich dann zunächst einmal Ja, eine gewisse, ich will nicht sagen Forschungsarbeit.
00:21:18: Aber da musst du dann eigentlich einmal herausfinden was mache ich mit dem Ding überhaupt?
00:21:24: Tatsächlich ist es so, das habe ich dann ein bisschen halt herumprobiert.
00:21:27: Also zunächst habe ich denn mal zwei Jahre liegen lassen weil da habe ich gleich die Lust wieder verloren und hab gedacht was soll das?
00:21:32: Das bringt ja gar nichts!
00:21:34: Und
00:21:35: als nach zwei Jahren immer noch das BTX nicht wieder angeschaltet
00:21:38: wurde, hast du mich gelassen?
00:21:40: Genau jetzt schaue ich mir etwas genauer an.
00:21:46: Und das ist jetzt so, es gibt der Mubit oder sagen wir so die BTX-Dekoder haben normalerweise einen Anschluss, haben ein Modem mit dem sie dann aus Telefonnetz und dann über's BTX an den BTX Rechner angehängt sind.
00:22:03: Und dieses Modem war halt ganz speziell, das hat leider zwei verschiedene Übertragungsgeschwindigkeiten gehabt wenn du Seiten rote geladen hast, das vom BDX-Zentralwechner.
00:22:15: Und nur seventy bits pro Sekunde, wenn du Eingaben an die Zentrale zurück übermittelt hast.
00:22:23: Da kannst du hardwaremäßig nicht mehr ganz einfach so dich mit einem PC sozusagen dranhängen.
00:22:29: und diese Schnittstelle, da müsstest du was bauen!
00:22:31: Das ist ein großer Hardwareprofi bin ich auch nicht... Aber der Muppet hat noch was Zweites.
00:22:37: Der hat nämlich eine ganz normale RS-RX-II-II Schnittstelle an der Rückseite, weil er ihm relativ mächtig war oder gut ausgestattet wurde und viele Schnittstellen auch gehabt zusätzlich zu der Rahmenausstattung von der
00:22:48: Zähnertasatur und alles.
00:22:52: Also es war relativ komfortabel und eben viele Anschlüsse auch.
00:22:54: und einem RS-II II-II Port auch An den konntest du dich, kannst du dich dann mit dem PC anhängen.
00:23:01: Dann habe ich auch gemacht und dann haben wir einen ganz normalen Terminalprogramm versucht.
00:23:06: Und dann siehst Du das ist eigentlich nichts anderes als ein seriels Terminal.
00:23:10: Also wenn Du Dein Terminal-Programm anhängst mit Seriastro-Astrosion-Dreißig-Schnitzel am PC Dann siehst du, wenn du am Mubit eine Taste drückst, siehst Du dann das auf dem Terminal Programm dort die Taste erscheint.
00:23:20: Und umgekehrt, wenn Du am TTY-Terminal Programm des PCs was tipps, dann erscheinert es einfach auf dem Schirm des Mubits.
00:23:27: also das ist wirklich wie ein serielles Terminal.
00:23:29: Du kannst einfach über die serielle Schnittstelle vom PC etwas rüberschicken und Eingaben von Mubid kommen über der seriellen Schnittstellen an den PC so wie Sie damals an den BTX zentral reichner der Post gekommen sind.
00:23:43: Jetzt macht dieser zentrale Rechnung macht eigentlich nichts anderes, als dass der Tastendrücke vom Mubit abfragt.
00:23:50: Jeden einzelnen Tastedruck interpretiert und wenn du deine Seitennummer, die Petixseiten waren ja nummeriert, eine Seitennumme eingetippt hast dann hat er diese Seite von seinem Fileserver halt abgerufen und gelesen und einfach rüber übertragen über die serielle Verbindung an das jeweilige Mubitsterminal.
00:24:11: Und genau das gleiche habe ich dann eigentlich bei mir im PC gemacht.
00:24:14: Ich hab mir ein kleines Server-Programm geschrieben, wo man einfach die Eingaben vom BDX von Muppit entgegennimmt und auf die Eingeben reagiert.
00:24:22: Also eben zum Beispiel wenn du eine Zahl eingibst, dann schickt dir diese Seite mit dieser Zahl zurück.
00:24:28: Dann konnte man schon BDx Seiten oder Textseiten anzeigen.
00:24:36: BDX-Seiten bekommen, die waren auf so C-Ammiga waren es eigentlich sogar.
00:24:45: Da hat auch so BDx-Dekone für den Amiga gegeben.
00:24:47: da waren das Beispielseiten von der damaligen Zeit.
00:24:50: Beispiel BD X Seiten dabei als Files, so ungefähr so Bd x Seiten und die habe ich dann auf meine Server eben draufgestellt, sodass man sich ein bisschen was anschauen konnte.
00:25:04: Und dann war es schon lustiger!
00:25:06: Zumindest kannst du ihn als normalen btx-Dekoder schon einmal nutzen und dir etwas anzeigen damit.
00:25:11: Dann ist er nicht mehr ganz nutzlos.
00:25:16: Das war schon spannend die Zeit, wie das dann mal funktioniert hat.
00:25:20: Wann war das?
00:25:21: Wann hattest du deine ersten Erfolgserlebnisse?
00:25:23: Ja gut,
00:25:23: der Punkt ja.
00:25:24: Das ist jetzt schon lange aus.
00:25:25: Ich habe ihn gekauft, ich würde sagen so in den Jahr zwei Tausend Fünfe herum.
00:25:28: vielleicht habe ich mich dann wieder damit beschäftigt und an dieses Sauer-Programm geschrieben.
00:25:35: Oder kann auch aus dem Jahr oder so gewesen sein, also schon fast zwanzig Jahre her würde ich sagen.
00:25:42: Und ja, da habe ich es dabei einmal belassen zunächst, habe ein paar Befehle noch dazu gebaut dass man ihn so ähnlich verwenden konnte, damit man ihm auch zu Verzeichnisse wechseln kann bewegen kannst auf dem PC-File-System und dort von verschiedenen Unterverzeichnissen eben Seiten abfragen kannst.
00:26:00: Und dann ist es weitergegangen, dann habe ich auch noch so... Es gab so Disketenabbilder einer Diskettenstation die man an den Mubit anschließen konnte.
00:26:15: Diese Diskettingstation für den MUBIT war eher etwas für die professionelle Entwicklung da.
00:26:20: das war dazu gedacht dass BASIC programmiert, dass man BTX-Seiten für Firmen und so weiter entwickelt.
00:26:28: Das war ein ziemlich teures Gerät, das war also eine eigene Z-Achzig-CPU mit zwei Doppelrechnungen.
00:26:37: Das geht von verviertem Toll, das geht bei Laufwerk.
00:26:39: So ein bisschen wie bei Commodora.
00:26:40: Also sozusagen ist das Laufweg ein eigener Rechner und man schließt es dann an... Ich meine klar wahrscheinlich rasant teuer zur damaligen Zeit.
00:26:49: Aber ich muss jetzt auch noch mal kurz darauf zurückkommen.
00:26:52: Du hast gesagt, tausend zweihundert Baut hatte... Ich finde das ziemlich beachtlich.
00:26:56: in der Zeit Anfang der Achtziger wohnen normales Modem wahrscheinlich mit dreihundert oder so noch drunter also so ein Tausend zwanzig.
00:27:03: nicht so schlecht meine ich das mit den fünfundsechzig Abstream ist, da braucht man nicht darüber reden.
00:27:09: aber gut wenn alles was du tust es vier Zahlen einzugeben um die Seite aufzupfen.
00:27:13: Weil ich weiß ja nicht wie heute, du url gehabt oder so finde ich es auch okay.
00:27:17: Okay genau aber komm jetzt zurück zur Software.
00:27:20: das heißt es gibt eine Diskettenstation und es gab tatsächlich Abbilder weil man würde jetzt ein bisschen hätte ich jetzt davon ausgegangen dass das alles dann ausgestaubt ist.
00:27:28: Das also klar man kann es wie in Terminal benutzen aber der ganze Rest ist weg.
00:27:31: Aber du hast noch ein bisschen was gefunden?
00:27:33: Genau ja es hat Leute gegeben von dieser Disketenstation die Diskette geimaged haben sozusagen.
00:27:42: Da waren im Wesentlichen zwei Dinge drauf.
00:27:46: Das war ein normales CPM-Betriebssystem, das aber nicht auf dem Mubit gelaufen ist sondern auf dieser Diskettenstation und dann
00:27:56: haben wir es mit dem MUBIT als Terminal angenommen.
00:27:58: Der MUBID war eigentlich nur ein Terminal für dieses CPM, das eigentlich auf der Diskettenstation gelaufen is'.
00:28:05: Und ein eigenes Betriebssysteem, das haben sie MDOS genannt, Mubid DOS oder so.
00:28:13: würde ich sagen, eine BTIX-Zentrale der Post simuliert.
00:28:18: So ähnlich wie mein Fileserver also die wo einfach genau so diese Diskettenstationen wenn sie vom Mubit was bekommen hat eben Aufforderungen von Seiten.
00:28:28: Diese waren als Files auf diesen Disketten abgelegt und hat sich dann einfach an den Mubid geschickt.
00:28:32: Also da konntest du simulieren quasi wie wäre es wenn ich mit dem mit der BTIx zentrale arbeite Und man konnte dort auch selber Seiten entwickeln.
00:28:46: Auf dieser Discette waren auch Programme drauf, also Programme die aber auf der Moobbit gelaufen sind – nicht auf der Discettenstation sondern die du in den Moobbits reinladen kannst.
00:28:57: und das ist im Prinzip so gegangen wie auch später von der BDX-Zentrale dass diese Software war in der btx-Seite enthalten, also die btX Seite hat begonnen mit dem Text das ganz normalen Überschrift und so.
00:29:12: Und dann mit einem speziellen Byte Sequenz hat sozusagen ein Datenteil begonnen.
00:29:21: Dann ist eine Startadresse gekommen.
00:29:24: Das waren die Adresse an die Speichadresse, an die dieser kommenden Daten jetzt in den Mubit hineingeladen werden sollen.
00:29:30: und dann sind die Daten gekommen zum Beispiel einen Z-Achtzig Maschine.
00:29:33: Programm wurde Einfach mit der BDX-Seite übertragen und der Mubit hat diesen Block dann anstelle, ihn auf den Schirm anzuzeigen wie sonst alles.
00:29:41: Hat er in den Speicher abgelegt und am Ende der Daten hat es auch noch ein spezielles Beit gegeben das die Anweisung gegeben hat.
00:29:50: so startet diesen Maschinencode jetzt also so hast du das als ein Software reinbekommen oder bekommst du Software rein im Mubits um dort Programme laufen zu lassen.
00:30:01: Was waren das für ein Programm?
00:30:02: Und auf dieser Diskettenstation, da waren solche Programme drauf.
00:30:08: BtX-Seiten mit Z-Achzig-Programmen, die auf dem Mubit gelaufen sind und das war im Wesentlichen ein Btx-Seite-Editor.
00:30:18: also das war so ein Programm.
00:30:20: ich kann das selber noch heute natürlich verwenden dann damit mit meinem Server und da kannst du eben Bt x Seiten gestalten mit Fettdruck und sehr viele Möglichkeiten haben sie ja nicht geboten, aber doch einiges.
00:30:36: So ähnlich wie man heute so html-Seiten designen würde kannst du da relativ komfortabel dann BDX Seiten gestalten.
00:30:43: das war eher für den professionellen Bereich gern gedacht für die Firmen eben für die Anbieter von BDx Seiten dass sie eben so BDG Seiten gestarten.
00:30:51: Da war der Mubit quasi in eine Entwicklungstation mit diesen Diskettenlaufer geben, eine Entwicklungstation für Firmen die sich eigene PTX-Angebote gemacht
00:31:03: haben.
00:31:04: Das war ein großer Teil.
00:31:06: und der zweite große Teil war im Basic Compiler also das war Basic Programmiersprache im Wesentlichen aber nicht interpretiert hat sondern kompiliert hat einen Zwischencode erzeugt hat, einen Bytecode der dann auf dem Mubit ausgeführt wurde.
00:31:27: Und mit dieser Basic Compiler wurde hauptsächlich dazu verwendet, um Teleprogramme zu machen.
00:31:32: Also auch eher so für den professionellen Einsatz wo du dann eben dem Anwender sozusagen eine HTML-Erlebnis und Anführungszeichen geben konntest.
00:31:48: Du meinst damit das dann interaktiv wurde oder?
00:31:51: Genau ja, alles klar!
00:31:53: dass du nicht nur einfach BDX-Seiten abgerufen hast und dir so informationsmäßig angeschaut hast, sondern du konntest ja interaktiv arbeiten.
00:32:04: Und dieses Basic hat auch spezielle Befehle gehabt um BDx-Seite vom Basic-Programm aus BD x Seiten abzurufen die dann auszulesen und wieder auch Daten zurückzuschicken.
00:32:13: also Du konntes echt interaktive Anwendungen gestalten.
00:32:18: Leider ist von dem nichts mehr erhalten oder ich habe zumindest nichts gefunden und nirgends gesehen.
00:32:22: Und
00:32:22: hast du dann also, weil du gesagt hast was in der Uni auch damit ein bisschen zu tun?
00:32:26: Kannst du dich erinnern oder gab es Leute wo du mal nachgefragt hast die vielleicht so etwas mal gesehen hätten in der Aktion?
00:32:31: Ich selber hab's auch gesehen ja und zwar... ...ich war auf der Wirtschaftsuniversität in Wien wo ich studiert habe.. ..und die EU wie die Abkürzung ist für die Wirtschafts-Universität.
00:32:40: das war so btx lastig ein bisschen.
00:32:45: Mein späterer Chef, das war der Professor Hansen, Wirtschaftsinformatiker.
00:32:49: Er hat das auch gut gefallen und er hat es immer gefördert.
00:32:55: Dort wurde BDX relativ breit genutzt sogar.
00:32:59: Und zwar waren bei uns alle Lehrveranstaltungsanmeldungen über ein In-Haus-BDX System geregelt.
00:33:09: Da haben die Institute für sich selbst so BDx Angebote.
00:33:14: Erstellt, also BDX-Seiten wo das Institut vorgestellt wurde.
00:33:17: welche Lehrveranstaltungen bieten wir an.
00:33:18: Wann sind die?
00:33:20: Und auch mit der Möglichkeit sich zu diesen Lehrveranstaltingen anzumelten als Student.
00:33:23: So was du dich sonst irgendwo in der Liste eingetragen hast, konntest du dich da online von zu Hause aus werden ein Mubit hatte oder einen BDXT-Coder.
00:33:31: Oder auf der Uni, die sind in der Vorhalte der Uni sind so BDxt-Codern gestanden.
00:33:35: Mubits waren das auch.
00:33:38: Dort konntes du dich anwenden und student arbeiten.
00:33:41: Ich habe dort einmal einen Lehrveranstaltung gemacht, also teilgenommen wo Studenten für so ein Institut BDX-Angebot entwickelt haben mit einem Mubit.
00:33:52: Daher kenne ich diesen BDx-Seiteneditierer.
00:33:54: Also da konntest du dann eben BD x Seiten für das Institut gestalten.
00:33:58: Die Institutsmitarbeiter haben sozusagen vorgegeben was sie da gerne drauf hätten und wir Studenten haben im Rahmen des Seminars solche Zeiten gestaltet.
00:34:08: Das waren zwei Teile, das war einerseits ganz normaler Text-Teil.
00:34:11: Aber der Mubit, wie gesagt, kommt auch grafik und da haben wir auch dann so Grafik.
00:34:16: Ja also es waren mehr oder weniger Vektor-Grafiken die man da mit einer Sprache... Also nicht mit einem Mauszeichnen oder so sondern wieder in eine Sprache wo du dann ähnlich wie ein Basic Befehl gesagt hast zeichne einen Kreis mit dem Radius fünfzig mit dem Mittelpunkt an der Stelle zwanzig vierzig oder so.
00:34:33: Mit solchen Befehlen konntest du da Bilder gestalten ein bisschen schöner zu machen.
00:34:38: Und im Seminar haben wir solche Seiten entwickelt.
00:34:41: Also daher kenne ich das noch aus eigener Anschauung sozusagen, aber es ist schon ewig her und ich kenne das nur aus dem Gedächtnis.
00:34:48: Aber das heißt ja auch man hätte so Applets schreiben können die beispielsweise wie ein Grafikprogramm sind?
00:34:53: Es hätte niemanden abgehalten mit der man darauf die Routinen zu greifen... so ein Applet schreibt, in welcher Form auch immer.
00:35:00: Und dann hat man mal wegen Cursor und kann dann halt was zeichnen oder irgendwas.
00:35:03: Was ich ja aber auch spannend finde ist wenn du sagst dass diese Interaktionsgeschichten bei euch zum Beispiel auch dazu da waren das man sich einschreiben konnte sondern muss ja... Dann geht es ja noch viel weiter weil dann haben wir auf der anderen Seite eine Datenbank Anbindung wo der ganze Krempel dann hin muss.
00:35:20: Da muss ja dann eine Datenübergabe, ne?
00:35:21: Das ist ja nicht das gleiche wie.
00:35:22: also ich habe mir das vorhin gerade so vorgestellt.
00:35:23: als du gesagt hast dachte ich so naja Da hast du jetzt so ein interaktives Programm, was ja damals so ein Ding war.
00:35:29: Echt nicht dein Biorhythmus oder irgendein Schwachsinn?
00:35:32: Das war ja damals ... das war ein Ding!
00:35:35: Jeder will sich immer mit Basis getildert dieses Biorhythmos-Programm geschrieben mit so einer kleinen Kurve vielleicht sogar noch.
00:35:41: Okay geschenkt, klar, das macht es auf dem Rechner und dann zeigt's dir das vielleicht auch an.
00:35:44: Aber in dem Fall wie an eurer Uni das war, dieses Inhaussystem da muss ja hinten dran irgendwo etwas gehangen hat, was die da gehang haben, was sie da hatten bekommen, wo dann die Studentenlisten usw.
00:35:53: sind.
00:35:54: Also das ist schon ziemlich fort schrittlich.
00:35:58: Ja, das war schon ungewöhnlich, da ist vollkommen recht.
00:36:01: Wir hatten dort einen Siemens Großrechen auf der Uni und dort ist so spezielle BDX-Software gelaufen die eben diese BDx-Seiten zur Verfügung gestellt hat ganz normale aber auch so Interaktions- und Datenbankmöglichkeiten.
00:36:12: Da hinter ist dann die Datenbank gestanden für die Lehrveranstaltungsanmeldung und hat eben diese Anmeldungen quasi entgegengenommen dort abgespeichert.
00:36:24: Also so ist direkt kommuniziert worden zwischen der Moobbit Anwendung, wenn man so will und dem In-House Rechner, der dieses In-hous BDX System verwaltet hat.
00:36:40: Ja das war wirklich eine ungewöhnliche Lösung eigentlich.
00:36:44: Ich habe zumindest in Wien keine andere Ungekannt wo es auch so war sondern da hat man sich überall halt über Listen angemeldet und so, also nicht so online.
00:36:53: Es war eigentlich schon relativ fortschrittlich aus meiner Sicht.
00:36:56: Das Internet gab es dort noch nicht muss man sagen das waren Mitte der achtziger in etwa.
00:37:00: da war das Internet wie wir's heute kennen überhaupt noch nicht da.
00:37:03: Also insofern war das schon ungewöhnlich und fortschrittlich.
00:37:07: Ja auch überhaupt dass man digitale Lösungen
00:37:09: für
00:37:11: Das einschreibt, dass man auch solche Sachen so hat.
00:37:14: Also das halte ich schon wirklich für außergewöhnlich.
00:37:17: Zuschriften dazu ob das an westdeutschen Universitäten gang und gäbe war?
00:37:21: Und ich nur hier als Aussie mir das einfach so vorstelle, dass es sowas nicht gab bitte an podcastatgodem.de.
00:37:26: Aber wir machen mal weiter damit die Sache ist du hast gesagt Z-Achtzig Assembler Code läuft heißt also wenn du ein Programm schreibst und das irgendwie auf die Kiste bekommst Kannst ausführen.
00:37:40: Der Basic Compiler geht auch, also das heißt du kannst ein Basic Programm schreiben, kannst kompilieren lassen, wird dann ausführbar einen Code verwandelt und kann sich darauf laufen lassen.
00:37:49: Du kannst aber auf der Kiste selber nichts schreiben oder?
00:37:53: Ja, also zunächst natürlich nicht.
00:37:56: Also du kannst nur Seiten abrufen diese Firmware die da drinnen ist, die kann nicht mehr.
00:38:00: Du kannst natürlich ein Programm reinladen über eine BDX-Seite und dann kannst du mit dem Rechnung machen was du möchtest.
00:38:08: Mein erstes Programm, bis jetzt auch einziges Größeres war.
00:38:11: Ich habe die Programmiersprache Forth portiert für den Loupid und wenn du das Forth lädst, also das ist auch in so einer BDX-Seite einfach der Forth Interpreter sozusagen drinnen dann kannst du mit dem Ding Forth programmieren.
00:38:25: Das kann ich zum Beispiel.
00:38:27: Dann hast du das Ding quasi unter Kontrolle.
00:38:31: Mit einer geladenen Software kannst du alles machen, auch Spiele und so gab es damals Alles Mögliche, wo du wirklich nur lokal mit dem Rechner ganz normal bin.
00:38:38: Mit einem Helm-Computer eigentlich arbeiten kannst und programmieren kannst dann
00:38:43: auch.
00:38:43: Aber dein Forst Da liegt ja da noch so eine Abstrazion oder so.
00:38:49: Du kannst halt nicht zum Beispiel auf die Grafik direkt zu greifen Oder solche Sachen.
00:38:52: also oder öhr ich mich?
00:38:54: Das Kettenlauf weg nochmal ansteuern oder wenn du willst vielleicht was speichern Befindet sich ja alles im Rahmen Und bei den Ausschalten Es
00:39:02: ist alles wieder weg, gell?
00:39:04: Ja genau.
00:39:04: Also ich meine du hast das Force selber... Da hab' ich natürlich einige Routinen eingebaut um da auf den Schirm auszugeben.
00:39:11: Da gibt's eben Dekoder natürlich also im Raum natürlich Routinnen die du anspringen kannst.
00:39:15: und auch um die Grafik anzusprechen kannst du dann Dekodaroutine verwenden oder eben selber erforschen wie das funktioniert was gar nicht so ohne ist.
00:39:24: aber da bist du völlig frei ja aber die..ja.
00:39:28: also natürlich hattest Du das Problem oder hast Du immer noch das Problem Du kannst nicht direkt speichern, du hast jetzt keine Diskettenlaufwerk oder sowas.
00:39:38: Also
00:39:39: du hast kein richtiges Betriebssystem?
00:39:41: Ja genau.
00:39:42: Das dir erstmal freundlich sagt okay ich bin da
00:39:45: und jetzt kann es losgehen
00:39:46: was auch noch
00:39:47: nicht.
00:39:47: Es ist eigentlich nichts da.
00:39:48: im Rom ist hauptsächlich ein Decoder-Firmware die nur dazu da ist um eben als seriöles Terminal zu arbeiten.
00:39:54: in erster Linie wenn du etwas anderes machen willst musst dann Programmladen.
00:39:57: immer das dann für dich eine interaktive Oberfläche zur Verfügung stellt.
00:40:01: Aber ich meine, es ist ja eine Retro-Computing-Plattform
00:40:05: die
00:40:05: kein Mensch kennt.
00:40:06: eigentlich musst du
00:40:07: nur das Rom rausnehmen einen Romschrei also in nur im Sinne von... Also du weißt was ich mache, ne?
00:40:15: Wenn man ein Rom hätte wäre das ein vollwertiger Heimcomputer den kein Mensch sonst haben kann und so
00:40:22: Daran habe ich eigentlich noch nie gedacht, weil ich bin kein so Hardware-Spezialist.
00:40:27: Aber das wäre eine gute Idee!
00:40:29: Man könnte das Raum wechseln und dann kannst du diese ziemlich mächtige Hardware einfach als Basic-Rechner nutzen.
00:40:37: Und wenn man ihn einschaut, ist es das Basic da.
00:40:38: Genau
00:40:39: oder irgendwas anderes.
00:40:40: Dann könntest du bei RSO-Dreizwo deinen Drucker oder den ganzen Kran anschließen und hättest einen vollwertigen Heimcomputer gelassen.
00:40:48: Ja, man kann es so auch.
00:40:49: Also du musst halt immer auf der Gegenseite was schreiben und ich das programmiere jetzt ein bisschen auch immer auf dem PC, auf der PC Seite dass du also wenn da eben irgendwelche Tasten drücke von Mubit kommen, dass dann eben auf der Gegenseite irgendwas gemacht wird zum Beispiel kannst Du schon natürlich bauen, also wenn der Mubid über die Stittstelle, also Du kannst ja Software reinladen die dann läuft Wenn Du dann auf der Schnittstelle was an den PC schickst zum Beispiel kann der PC drüben eben auf das reagieren, zum Beispiel auch Daten entgegennehmen und das dann irgendwo auf dem PC speichern.
00:41:20: Also du kannst so Lösungen bauen!
00:41:22: Aber das mit dem Rom finde ich eine gute Idee weil die Software ist eigentlich sehr mächtig.
00:41:27: und wenn wir da ein schönes Rom einbauten wie den Basic Interpreter, dann hat man wirklich einen schönen sofort nutzbaren Home Computer auch.
00:41:34: Komisch eigentlich dass sie das damals nicht gemacht haben oder... Das
00:41:38: finde ich total merkwürdig aber wahrscheinlich.
00:41:41: Ich könnte mir vorstellen also mal an einem Projekt wo mein Ich meine, denen ging es ja nicht darum, dass sie jetzt das neue Commodore wären.
00:41:48: Sondern denen ging's darum eine Komplettlösung
00:41:50: für
00:41:51: interaktive Kommunikation zu bauen und nicht den Läppischen Heimcomputer.
00:41:55: Dass der dabei abfiel und die Hardware gut war geschenkt sollte auch gut sein ist richtig und so.
00:42:01: Es ist ein hochwertigeres Gerät als viele andere aus der damaligen Zeit.
00:42:05: sicherlich aber ich glaube auch nicht selbst wenn Sie das gewollt hätten ist das nicht so trivial die spin-off wie auch immer aus der Uni ein Hardware Hersteller mit Service, mit Reparatur, mit Verkauf.
00:42:22: Mit allem für Endkunden zu machen.
00:42:26: Die haben ja auch immer nur B to B gemacht.
00:42:28: Die sind an jeweilige Posts
00:42:29: z.B.,
00:42:31: diese Sachen liefen damals über das jeweils Landesmusumpol der Post niemanden... Konnte irgendwas privat machen.
00:42:36: Also hätten sie auch gar nicht machen können, wenn sie wollen.
00:42:38: Aber dann sind die rangetreten und da hatten Sie damit ihre Vertriebswege, da hatten sie Ihre Verträge... ...und dann ist alles in den Sack und Tüten.
00:42:43: Stell dir mal den Hessel vor, wenn du das in irgendeinem Laden verkaufen willst?
00:42:49: Und die Leute sollen das kaufen!
00:42:50: Und daneben steht aber ein Kommodore.
00:42:52: Die haben richtige Werbung und die haben... weißt du was denn das ist?
00:42:55: Dann schießt ihr da und wie heißt deinem Produkt?
00:42:57: Wuppelt oder kann man sich alle sagen ja es tut gut.
00:43:00: Ist in
00:43:00: Ordnung
00:43:03: Ja Machen Sie dann per Versand.
00:43:06: Das
00:43:06: stellen
00:43:06: wir jetzt hier nicht hin, das können Sie dann... Weißt du was ich meine?
00:43:09: Ich glaube nicht dass das so zur Option gestanden hat, obwohl es natürlich
00:43:13: von
00:43:13: außen betrachtet total großartig ein gutes Ding ist, sondern wie viele Heimcomputerhersteller sind auch gescheitert, obwohl die eigentlich keine schlechten Produkte hatten.
00:43:21: Also preislich hätten sie natürlich nie mit einem Commodore mithalten
00:43:25: können.
00:43:26: Genau!
00:43:27: Dann hätte sich niemand gekauft einfach weil das so ja.
00:43:33: Und
00:43:33: damit kommen wir zu einem der Hauptprobleme.
00:43:35: Es gibt nicht mehr so viele, ne?
00:43:36: Also ich wollte jetzt Richtung Ende dann mal ein bisschen dahin abschweifen.
00:43:40: wie kann man denn selber seine Muppet-Geschichte machen oder... Aber außer dass man ab und zu in den einschlägigen An-und-Ferkaufseiten Glück haben kann ist eigentlich nicht viel zu holen, oder?
00:43:53: Ich habe in den letzten Monaten ab und zum Mal geguckt, ich habe mich einen einzigen gesehen.
00:43:56: Also man sieht sie hier wirklich selten auch.
00:43:59: Ich schau jetzt nicht mehr, ich hab drei zu Hause wovon zwei noch halbwegs gehen.
00:44:04: Das heißt du hast es?
00:44:04: Fünfzig
00:44:05: Prozent der Verbliebenengeräte sind also bei dir und da wissen wir
00:44:09: das!
00:44:09: Manchmal sieht man noch was.
00:44:11: Also wenn dann eher natürlich auf österreichischen Plattformen... Also wer sowas will ich haben will, dann würde ich empfehlen Willhaben AT.
00:44:18: Es ist so die österreichisch privatanzeigen Plattform.
00:44:23: Da findet man manchmal Muppets, die sind da jetzt so ja meistens um hundertfünfzig zweihundert Euro drinnen also so in etwa.
00:44:33: Da kriegt man doch manchmal was wer es wirklich haben möchte genau.
00:44:36: aber es ist selten.
00:44:36: du hast vollkommen recht das wurden auch nicht so viele produziert also zehn tausend und nachdem sie den Leuten nicht gehört haben denke ich einmal waren ja nur gemietet und so wie ein Telefon oder sowas hast du dann wenn du das nicht mehr wolltest hast du das Post zurückgegeben und die Post hat das dann wahrscheinlich verschrottet.
00:44:52: alles nämlich an Denke ich, dass das auch ein Grund ist.
00:44:57: Aber ich vermute es nur!
00:44:58: Ich bin nicht sicher ob's so war, aber ich könnte es mir vorstellen...
00:45:00: Wer weiß?
00:45:02: In der Retroszene gibt es ja immer wieder die irrsten Geschichten.
00:45:05: Wer weiß vielleicht taucht in den nächsten zehn Jahren ein großes Lagerhaus auf irgendwo in Österreich, in der Nähe von Graz bis unter die Decke voll mit Hinaverpackten Mubils.
00:45:15: Wenn
00:45:15: das so
00:45:16: wäre was sind denn Sachen wo du sagst, da sind bisschen Hardware-Schwächen oder Sachen wo man würde sagen muss mal aufpassen.
00:45:24: also.
00:45:25: Also ein wirklicher Schwachpunkt des Moobits ist die Tastatur.
00:45:30: Zumindest nach so langer Zeit, damals war vielleicht noch alles okay.
00:45:33: aber wie gesagt ich habe drei Moobbits und bei allen Reihen ist der Tastatur ein Problem weil auf der Unterseite hat sich eine Platine mit Kleber aufgebracht oder sie nimmt die Kontakte von den Tasten und dieser Kleber löst sich auf und hat sich bei allen Rheinen aufgelöst jetzt bei mir und dann wenn du die Taste drückst dann hat die keinen Kontakt beim Funktionieren nicht mehr.
00:45:57: Man kann sich helfen, das habe ich dann gemacht indem du so eine Holzplatte oder Plastikplatte einfach darunter zwängst sozusagen diese darunter liegende Leitungsschicht wieder anpresst oder eben mit neuem Kleber.
00:46:14: aber das ist schon schwach und auch in den Achtzigeren war die Tastatur nicht besonders toll wie bei so weich.
00:46:21: da hast du nichts gehört.
00:46:22: also ja... Eigentlich ist es ein bisschen schade, das ist ein Schwachpunkt.
00:46:28: Aber sonst ist es okay und du brauchst zumindest jetzt einmal wenn du den Wuppe benutzen willst irgendwo einen PC wo du auf der Gegenseite eine Software hast mit dem du eben servisieren kannst.
00:46:43: Das ist für das Retro-Hoppy Ein bisschen ein Nachteil, weil du nicht gleich damit arbeiten kannst.
00:46:49: Aber die meisten haben
00:46:52: eine Zwischen-EDV
00:46:54: sogar im Heim.
00:46:55: Das heißt man könnte das machen.
00:46:56: wenn man die Software hat kriegt man die irgendwo?
00:46:59: Ja es gibt einige ganz normale BTX Server inzwischen.
00:47:03: Das haben deutsche Kollegen dann auch gemacht für die deutschen Bedextekoder.
00:47:07: also da sind ja alles standardisiert.
00:47:10: Die funktionieren für jeden so auch für den Mubit.
00:47:13: Da kann man dann eben seiten die wir auf dem PC hard reinladen und anzeigen lassen.
00:47:16: Und wenn diese Seiten im Software für den Mubit enthalten, kann man dann dieses Software laden.
00:47:21: Mein Forst zum Beispiel für den mubit, das habe ich auf meiner Webseite, kann dort runterladen.
00:47:27: Es ist eine BDG-Seite mit integrierten Code, da kann man in den MUBIT reinladend einfach abrufen.
00:47:34: Dann hat man das Forst zur Verfügung und kann dort den Mubeit programmieren.
00:47:38: Aber speichern kann man noch nix.
00:47:40: Aber daran
00:47:40: arbeite ich doch!
00:47:41: Wir
00:47:42: verliebten erst in den Show-Nots, genau und dann kann man nämlich das auch weiterverfolgen wie gerade die Situation ist.
00:47:47: Gibt es Emulatoren?
00:47:49: Nein... Ich habe mal mit einem Emulator begonnen da auch schon wieder sicher fünfzehn Jahre her.
00:47:54: Ich bin so weit gekommen dass sich dann das Postlogo beim Einschalten kommt, dass er das anzeigt aber ich hab nicht mehr weiter gemacht.
00:48:01: Man müsste jetzt noch schreiben die Tastaturanbindung damit die Tastendrücke emuliert und vor allem knifflig ist die Graphik.
00:48:11: Das ist kein Standard-Graphic-Chip, um das Ding zu emulieren.
00:48:14: Ich habe das ein bisschen erforscht natürlich auch mit meinen Mubits dann und mit eigenen Z-Achzi-Programmen, wo ich das ein bissel einfach reingeschrieben habe in den Grafikspeicher und so.
00:48:23: aber es ist gar nicht so ohne.
00:48:24: also es ist relativ schnell klar wie diese hoch auflösende Grafik wie die dargestellt wird.
00:48:28: Aber es gibt auch noch spannende Hardwareregister.
00:48:31: Da gibt es nichts dazu, also ich habe zumindest nichts gefunden.
00:48:34: Spannende hardware Register wo man so eine Art Scrolling auch machen kann, soft also hardwaremäßig und ja so ähnlich wie man's von den VT-Hundert Terminal ist glaube ich auch kennt.
00:48:46: Also das hat mich ein bisschen erinnert, da gibt's aber fast nix, also da gibts einiges wo man sich versuchen kann und forschen kann was in der typischen Retrocomputerwelt wo er heute schon so viel Informationen zur Verfügung steht ist gar nicht mehr so häufig.
00:49:00: und wenn man das gerne hat, dass man da auf ein neues draufkommt oder unbekanntes erforscht.
00:49:06: Dann ist das eine Supermaschine weil zu dieser Grafik Hardware gibt es fast oder eigentlich gar nix.
00:49:12: Das sind ja kleine Aufforderungen an die Demos-Szene.
00:49:13: also Mega-Demo auf dem Riesens könnte noch real werden.
00:49:18: dann habe ich mir auch schon noch notiert wer selber auf die Suche gehen will.
00:49:22: du hattest mir das gesagt?
00:49:24: An der Uni Graz müssen noch Unterlagen sein.
00:49:27: Es ist praktisch so ein kleiner Computerarchäologie, Schatz ist da noch zu heben
00:49:35: um
00:49:35: die ganze Geschichte einmal eigentlich aufzurollen weil ich wüsste jetzt auch nicht dass es mal eine Veröffentlichung Buch oder irgendetwas gäbe wo alles einmal dargelegt wird.
00:49:45: Vieles steht... Es gibt zwei interessante Bücher.
00:49:48: das eine ist der The Smoke with Basic Handbuch.
00:49:52: Da steht schon ziemlich viel drin über das Basic selber, aber auch über die Software, vor allem das Mubit.
00:49:56: Über die Hardware weniger auch, sondern es ist eher softwarelastig.
00:50:00: und dann gibt's noch die Mubid-Feeble heißt das.
00:50:02: Das ist auch ein Buch, das man kriegt man in der Variat noch öfter mal.
00:50:06: Das sind eher für Endanwender gedacht, aber stehen auch manche Basic-Programme so drinnen.
00:50:11: Aber das hast du recht!
00:50:12: Es ist nicht sehr viel verfügbar.
00:50:14: So tief technisch, das gibt es nicht so viel.
00:50:17: Ich selber war vor zwanzig Jahren einmal an der Uni Graz und hat mir dort an der Bibliothek einiges kopiert.
00:50:24: Das sind eher dann so Institutsberichte wo der Basic Interpreter beschrieben ist Also dieser Basic Zwischencode-Interpreter oder die Decoder Software beschrieben wird.
00:50:39: Aber es ist auch nicht besonders viel Wenn man da noch mehr forscht.
00:50:45: Und ohne Graz wäre sicher, wie du richtig sagst die beste Informationsquelle wahrscheinlich um da noch mehr zu finden.
00:50:51: Es ist ja auch so dass die Leute die daran gearbeitet haben teilweise sogar noch verfügbar sind.
00:50:56: also im Wikipedia Artikel zu Hermann Maurer den ich eingangs erwähnt habe die mir natürlich auch verlinken.
00:51:03: das steht beispielsweise drin dass er halt bis vor kurzem auch gearbeitet hat.
00:51:06: Der ist ein nvortiger Baujahr Österreich irgendwo ist.
00:51:09: Man könnte eigentlich noch, weil ich meine jetzt auch mit Archäologie, dass man eben guckt was war denn wirklich die Geschichte?
00:51:15: Was waren die einzelnen Details?
00:51:17: es ist doch ein spannendes europäisches Projekt gewesen natürlich auch österreichische Projekte aber eben auch wenn man jetzt Europa denkt oder so Informationstechnologie so eine Artifakt, so eine Sache das hat man ja auch nicht jeden Tag, dass so eine genuineigene Sache hier entworfen wird und sogar einen gewissen Erfolg hat Auch wenn es nicht nach Deutschland gekommen ist, weil wahrscheinlich die deutschen Konzerne sich dagegen stellen.
00:51:40: Man weiß es
00:51:40: nicht!
00:51:41: Damit
00:51:43: machen wir jetzt so ein bisschen zu, Themenvorschläge, Anregungen, Mubit-Spenden an Software oder Knowhow oder was auch immer an Podcastsatgolemde.
00:51:54: Deine Seite Norbert verlinkt mir natürlich in den Shownutz und da sind ein paar Infos.
00:52:00: Es gibt noch Vorträge von dir zu anderen Themen die du unter anderem behalten hast, verlinkt mir natürlich auch.
00:52:05: Norbert Kera vielen, vielen Dank für dieses sehr spannende Gespräch auf das ich lange gewartet habe, zwei Jahre gewartet haben mindestens und überall diesen Wissen.
00:52:15: schatz zum Mubit.
00:52:17: Vielen Dank fürs Zuhören!
00:52:18: Alles darüber ob BTX wieder kommt, diesmal natürlich auf golem.de.
00:52:23: Das ist der Werbeblock in eigener Sache.
00:52:25: Ansonsten würde ich sagen danke fürs zuhören bis zum nächsten Mal.
00:52:28: Ciao!
00:52:29: Vielen Dank Martin hat mich sehr gefreut.
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