Impossible Mission: Eine Zeile Basic
Shownotes
Holgers Buch zu den Onelinern https://lookbehindyou.de/produkt/for-basic-to-one-liners/
Holgers andere Bücher https://www.storytel.com/tv/authors/holger-we%C3%9Fling-138650
Oneliner von 8bit Show and tell https://www.youtube.com/watch?v=VC-lbd8mTOs
Oneliner Demo mit Sound (Gewinner der Democompo Transmision64 2023) https://www.youtube.com/watch?v=0UhveVPS0sc
Holgers Lieblingsjoystick https://www.youtube.com/@tentelianretro6495
Der Code für die Mini Mega Demo: 0 A=RND(.)1055:B=PEEK(162):ON-((AAND26)=26)GOTO:POKE53248+A;B:POKE54272+A/8,B/ππ:GOTO
Der Code muss mit den Abkürzungen des C64 BASIC eingegeben werden, damit er in 80 Zeichen passt: 0A=rN(.)1055:B=pE(162):ON-((AaN26)=26)gO:pO53248+A;B:pO54272+A/8,B/ππ:gO
Impossible Mission im Longplay https://www.youtube.com/watch?v=m0Nm8WYcvus
Video zum Mini-Amiga https://video.golem.de/games/26733/the-a500-mini-fazit.html
Werbespot für The Spectrum https://www.youtube.com/watch?v=HsXeyEeFQN0
Transkript anzeigen
00:00:00: Wesser wissen, der Podcast von Gulem.de.
00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe. Mein Name ist Martin Wolff und ich bin Podcast-Beauftragter bei Gulem.de.
00:00:11: Und ich befinde mich hier in der Fritzbauer Straße, aber nicht mehr lange.
00:00:16: Wir fahren gleich weiter. Ich sitze im Auto mit Holger Wessling, der Autor von mehreren Büchern ist,
00:00:22: von denen ich einige hier auch auf dem Beifahrersitz habe.
00:00:25: Und wir bewegen uns mit seinem schönen, neuen und sehr geräumigen Auto direkt aus der Ratingen heraus in Richtung Niederlande.
00:00:35: Holger, erst mal vielen, vielen Dank, dass du mich hier an diesem sonnigen Sonntag in Ratingen empfangen hast.
00:00:41: Es war eine fantastische Fahrt hierher.
00:00:43: Erst mal, wie ... Wofür haben wir denn überhaupt hin?
00:00:46: Also, hallo erst mal Martin.
00:00:49: Ja, freut mich, dass wir hier so schnell zusammengefunden haben und da in jetzt auch einen Termin haben,
00:00:56: um mal für die verschiedene Dinge zu reden.
00:00:58: Ich unterhalte mich mit dem Thema Retro und Computer und so was wirklich sehr, sehr gerne.
00:01:02: Und da sind wir auch gleich beim Thema, denn wir fahren jetzt zum Home-Computer-Museum in Helmont.
00:01:10: Das ist also rund 80 Kilometer von hier aus gesehen, hinter der Grenze von den Niederlanden.
00:01:17: So, und wir fahren da hin und gucken uns das an, aber während der Fahrt unterhalten wir uns jetzt schon mal ein bisschen.
00:01:22: Und zwar unter anderem darüber, was du gerade für ein Buch veröffentlicht hast.
00:01:26: Du hast mehrere veröffentlicht, zu denen kommen wir auch noch.
00:01:28: Aber was ist denn dein aktuelles Buch?
00:01:30: Worum geht es da?
00:01:31: Mein aktuelles Buch heißt "For Basic to One Liners".
00:01:35: Auch wenn ich mit dem Titel bei zwei, drei Leuten ein bisschen angestoßen bin, weil die meinen, das ist kein gutes Englisch.
00:01:41: Fand ich es trotzdem aus verschiedenen Gründen, einerseits witzig, andererseits ist es ja auch eine Anspielung auf eine "For to Next" Schleife.
00:01:50: Das hätte ich so interpretiert.
00:01:52: Genau.
00:01:53: So gesehen ist der Satz halt nicht korrekt.
00:01:57: Kann man so auseinandernehmen, aber die Allermeisten kommen da mit eben zurecht.
00:02:01: Und ich denke, der Titel hat sich inzwischen auch reingeprägt.
00:02:03: Und das war der Gag dahinter sozusagen.
00:02:06: Ich müsste ein bisschen zurückgreifen, um zu erklären, wie die Idee dem Buch eigentlich entstanden ist.
00:02:13: Ich bin ja schon seit Ewigkeiten, beziehung mein erster Computer war halt ein 64er.
00:02:18: Habe ich mir vom 1. Lehrgeld 1983 gekauft und habe viele Jahre mit dem 64er rumhandiert und dann später mit Marmiga und sehr viel später dann auch mit dem PC.
00:02:32: Und dann hatte ich einige Jahre Funkstelle, was Commodore anbelangte.
00:02:38: Und ich habe nie das Interesse daran verloren.
00:02:41: Ich hatte immer auch einen zu Hause.
00:02:43: Ich habe auch nie den Kontakt zur Demo Szene unterbrochen, also da, wo Wettbewerbe stattfinden zum Thema Computing, Programme schreiben, Grafiken, Musik machen und so weiter.
00:02:56: Dazu kann ich später noch mehr erzählen.
00:02:59: Dann kommen wir auf andere Themen, da wird das noch interessanter, denke ich mal.
00:03:03: Und dann wurde angekündigt der C64 von Retro Games Limited.
00:03:09: Und da dachte ich auch, cool.
00:03:12: Schönen NPC, ein neuer 64er, den man jetzt am Fernsehen anschließen kann über HDMI, finde ich sehr, sehr spannend.
00:03:19: Und ich habe angefangen, da ein paar Sachen zusammen zu sammeln.
00:03:23: Und geguckt, ob wie viel davon schon an Informationen auf dem Markt finden sind.
00:03:29: Und habe mich dann direkt mit dem Verlagtenverbindung gesetzt, Retro Games.
00:03:32: Ich habe gesagt, hallo hier, ich ehemalige Autor von Data Becker, habe dort Bücher produziert.
00:03:38: Und ob ihr nicht interessiert, dann sich für euch mal ein passendes Buch dazu schreibe.
00:03:42: Und ihr wart von der Idee sehr begeistert.
00:03:45: Und dann haben wir dann einen der ersten, allerersten Exemplare zugeschickt, die damals produziert worden sind.
00:03:53: Deswegen habe ich noch Nummer 2, glaube ich, damals von dem C64 richtig bekommen.
00:03:59: Und habe dann angefangen, das Buch dafür zu schreiben.
00:04:02: Unter anderem dann eben auch festgestellt, dass man damit ja auch Basic programmieren kann.
00:04:09: Und Basic ist halt meine allererste Programmiersprache und prinzipiell die einzige, die ich noch beherrschte.
00:04:15: Ansonsten habe ich mit Programmiersprachen niemals richtig auseinandergesetzt, weil ich habe mal programmieren lassen.
00:04:20: Das war der einfache Weg.
00:04:23: Und so habe ich mich mit Basic wieder ein bisschen beschäftigt.
00:04:27: Und festgestellt, dass ich ja doch noch einiges kann.
00:04:30: Und dass mir wieder Spaß gemacht hat, mal so ein paar Zeilen da festzuhalten.
00:04:34: Und das hat mich dann getriggert.
00:04:36: So, da hatte ich wieder die Idee, man könnte ein kleines Programm machen.
00:04:40: Wie kann man das denn schön und effizient und sparsam und so was realisieren.
00:04:46: Und habe dann festgestellt, dass ich relativ schnell meine Grenzen kam, weil ich im Lange aus dem Thema raus war.
00:04:52: Und habe dann angefangen, mich wieder ein bisschen schlau zu machen und verschiedene Sachen ausprobiert.
00:04:56: Und weiter ausprobiert und aufgeschrieben und aufgeschrieben.
00:04:59: Und da haben sich dann mehr eben schnell so 50 bis 70 Tipps angesammelt.
00:05:04: Und ich dachte, okay, wenn ich das weiter mache, dann wird das mehr als nur ein Pampflet,
00:05:08: dass man eben irgendwo auf Facebook oder so veröffentlichen kann.
00:05:11: Sondern da kann man was größeres draus machen.
00:05:14: Und da ist dann die Idee zu dem Buch entstanden.
00:05:17: Und dann habe ich angefangen, richtig zu recherchieren, richtig mit Benchmarks zu gucken.
00:05:23: Welche Befehlskombination ist schneller, welche ist kürzer.
00:05:28: Ich habe das zusammengefasst, habe dann Tipps und Tricks gefunden, die man zusammenfassen kann.
00:05:34: Und so ist ganz, ganz schnell das Buch entstanden.
00:05:38: Du hast hier, also neben dir sind noch andere Leute gelistet hier im Vorwort.
00:05:43: Ja.
00:05:44: Martin Roscher, Robin Harbrun, Martin Gutenbrunner und David Flaming.
00:05:49: Besonders Robin sticht für mich hier raus, weil das ist jemand, den ich aus dem Fernsehen hätte man früher gesagt.
00:05:56: Heute sagt man das natürlich nicht mehr, was ich aus diesem YouTube kenne.
00:05:59: Dessen Kanal, 8-Bit Show in Tell, kann ich auch nur empfehlen.
00:06:03: Richtig.
00:06:04: Und der hat, also der hat ja auch eine Leidenschaft genau dafür.
00:06:08: Und forscht da selber dran, wie kriegt man diese, wie ist diese Kunst der One-Liner noch zu perfektionieren.
00:06:16: Dazu müssen wir jetzt erstmal, du hast ja schon ein bisschen erzählt zum Thema Basic,
00:06:19: müssen wir wahrscheinlich erstmal nochmal kurz klarstellen, was diese One-Liner eigentlich sind.
00:06:23: Das kann also auf dem C64 natürlich in einer Zeile mehrere Dingo unterbringen
00:06:28: und die trennen beispielsweise durchs Doppelpum.
00:06:31: Also wenn ich zum Beispiel schreiben würde, also Basic auf dem Commodore C64 braucht Zeilennummern,
00:06:37: das ist ja heute auch nicht mehr selbstverständlich, aber sagen wir mal, ich schreibe Zeile 10,
00:06:42: man fängt mit Zeile 10 an, du musst mich jetzt korrigieren, wenn ich Quatsch erzähle, ich habe mal gelernt,
00:06:46: ist korrekt, ist korrekt.
00:06:47: Ich habe mal gelernt, dass das in diesen Zehnerschritten ist, damit du danach immer noch Platz hast für deine Korrektur.
00:06:54: Ja, ganz genau.
00:06:55: Du machst Zehn 20, weil nämlich zwischendurch wird dir einfallen, dass du gerne noch was dazwischen haben willst,
00:07:00: dann musst du eine Zeile 15 haben können.
00:07:02: Genau.
00:07:03: Also wir fahren mit Zeilennummern 10 an.
00:07:05: Das Übliche ist Zehn Print Anführungszeichen, Hallo Anführungszeichen, Doppelpunkt.
00:07:11: Und wenn ich jetzt dahinter, also Doppelpunkt würde sozusagen dafür sorgen, dass der nächste Befehl kommt.
00:07:16: Also die klassische Variante wäre, Zehn Print Hallo 20, Go to Zehn, dann würde ich das Ding, was jeder sofort machen könnte.
00:07:26: Und da wäre schon mal die Ansage, also ich habe jetzt Zeile 10, das ist die Print Anweisung und die Zeile 20,
00:07:32: das ist die G wieder, die Zeile 10 Anweisung, kann ich jetzt also schon daraus einen One-Liner machen
00:07:37: aus diesen zwei Zeilen, indem ich mit einem Doppelpunkt hinter dem Print Go to Zehn wieder schreibe,
00:07:43: oder funktioniert das?
00:07:44: Ja genau, das ist die Idee von einem One-Liner, möglichst viel in eine Zeile reinzubekommen.
00:07:51: Das hat Vor- und Nachteile.
00:07:54: Es ist natürlich, einerseits ist es die Kunst, an dem Minimalismus, so viel wie möglich zu reduzieren,
00:08:03: damit man möglichst viel von dem wenig Basic Speicher, das der 64er so gesehen nur hat, ausnutzen kann.
00:08:10: Andererseits erschwert es natürlich die Lesbarkeit, deswegen wird üblicherweise in Büchern, die mit Basic Programmierung gehen,
00:08:18: im Ehr geschrieben Zehn Print Hallo 20, Go to Zehn, weil es übersichtlicher ist.
00:08:25: Die Lesbarkeit wird dadurch erhöht.
00:08:27: Bei einem One-Liner ist das natürlich erstmal völlig irrelevant, da geht es darum, so viel wie möglich in eine Zeile zu bekommen.
00:08:34: Und da fängt es schon an, es gibt zwei Möglichkeiten, wie man alleine aus Zehn Print, Anführungsstiche, Hallo Anführungsstiche,
00:08:42: Doppelpunkt Go to Zehn, schon verkürzen kann und damit auch verschnellern kann.
00:08:48: Ob jetzt das Ziel ist, das auch noch zu verschnellern, ist jetzt die zweite Form, aber ich mache das sehr gerne,
00:08:55: ich versuche immer möglichst alles rauszuholen, was geht und da gehört auch Geschwindigkeit zu.
00:09:00: Angefangen mit der Zeilnummer, wenn ich ein One-Liner schreibe und üblicherweise fange ich dann direkt mit der Zeile 0 an,
00:09:10: die ist eine ganz offizielle Zeilnummer, tatsächlich Zeile 0 und die hat einen ganz erheblichen Vorteil.
00:09:18: Und da komme ich gleich schon den zweiten Hinweis, also 0 ist prinzipiell genauso lang wie 10 von der Beitzahl her,
00:09:27: die es braucht im Programmspeicher, da wird ein Beit für gebraucht, ob da jetzt 10 steht oder 0 ist völlig egal.
00:09:34: Aber auf dem Bildschirm ist das Einzeichen weniger, 0 ist ein Zeichen, 10 sind 2.
00:09:41: Und ich habe ja nur 80 Zeichen, also zwei Bildschirmzeilen beim 460er zur Verfügung, in denen ich Code machen kann.
00:09:50: Ganz offizielles, es gibt Tricks, noch andere Möglichkeiten bis zu 254 Zeichen,
00:09:55: aber darauf habe ich mich gar nicht erst eingelassen, ein Einzahler ist für mich etwas, was ich per Hand einticken kann,
00:10:02: ohne ein Extratool verwenden zu müssen.
00:10:05: So, Zeile 0, Print, anfängstriche Hello, anfängstriche Doppelpunkt und jetzt kommt der Trick, go to, ohne Zeilnummer.
00:10:17: Beim 64er hat es die Interpreter so, dass wenn hinter go to keine Zeilnummer steht, ist das automatisch die Zeile 0.
00:10:28: Und damit springe ich sofort zurück in die Zeile 0, ich muss also nicht als Schreiben go to 10, was wieder zwei Zeichen mehr sind,
00:10:35: sondern einfach nur go to und habe damit schon wieder zwei Zeichen gespart.
00:10:40: Und dann habe ich eine Frage, bei meinem Basic, also Basic Wissen über Basic, sagt, ich kann doch Print auch schreiben als Fragezeichen auf dem Ziffernrichting.
00:10:51: Auf dem Ziffernrichting ist das richtig. Ja, und so könnte man dann noch wieder Zeichen sparen, wenn man Print nicht ausschreibt und go to auch nicht ausschreibt,
00:11:00: sondern die Kurzform davon nimmt.
00:11:03: Auf dem Ziffernrichting kann man Print abkürzen mit dem Fragezeichen ganz genau, also habe ich 0, anfängstriche, anfängstriche, anfängstriche, Doppelpunkt und go to kann man abkürzen mit g, shift o.
00:11:17: Und schon habe ich einen ganz, ganz kurzen Einzeiler.
00:11:21: Und einen Einzeiler, der genau beweist, was du gerade schon gesagt hast, die Lesbarkeit, Leidet in all.
00:11:27: Also, also, also, während ein normales Basic Programm, so wie wir es gerade gesagt haben, würde ich sagen für die meisten Leute, die das englisch und mächtig sind, relativ klar zu entschlüsseln sind,
00:11:35: da steht Print, da wird also was gedruckt, wie auch immer auf Bildschirmen oder Drucker sei mal dahin gestellt, dann gibt es ein go to, ja, das geht also irgendwo hin, das ist eine Zahl dahinter, das scheint eine Zeilnummer zu sein, easy.
00:11:46: Das, was wir jetzt gerade gemacht hätten, also mit Fragezeichen und dem G und dem Symbol, dann da, also da ist da nicht mehr viel zu erkennen für Leute, die da nicht drin stecken.
00:11:55: Aber das ist ja wahrscheinlich auch ein Punkt an der Sache, dass man eben anfängt, wenn man dann dieser kleinen Sprachwissenschaft der Oneliner fröhnen möchte, sich wirklich intensiv mit den Innereien zu beschäftigen,
00:12:08: weil das C4n60 Basic ist, also das habe ich in diesem Podcast schon öfter erwähnt, legendär schlecht.
00:12:14: Im Sinne von, es kann auf ganz viele Funktionen, die der C4n60 hat und die auch toll sind, wie seine Grafik oder Soundfähigkeiten, nativ gar nicht zugreifen.
00:12:24: Es gibt keine Befehle dafür, um beispielsweise ein Element sich über den Bildschirm bewegen zu lassen, ohne Weiteres.
00:12:30: Es geht immer nur mit diesen Maschinensprache-Geschichten.
00:12:34: Also das heißt, ich muss also wissen, eine Speicheradresse so und so muss manipuliert werden, das kann ich machen, dafür gibt es auch ein Befehl, der heißt "Poke" oder ich lese eine Speicherzelle aus mit dem Fettel.
00:12:43: Wie weit gehst du da, also das ist ja bestimmt auch so eine Glaubensfrage, wie weit gehst du da nativ mit Basic ran, also mit dem, was tatsächlich dieses Basic 2.0 oder wie auch immer die Diversion da ist vom Basic,
00:12:57: dann C4n60 überhaupt erlaubt oder wie weit sagst du, oh, es ist egal, wir machen jetzt halt hier auch Maschinensprache und schlagen da so ein bisschen über die Strenge.
00:13:05: Nee, also das habe ich in dem Buch auch so beschrieben, es gibt Einzeiler, in die Maschinensprachkode einfließt, was prinzipiell immer noch ein Einzeiler ist, weil man kann die 80-Zeilen ja ausnutzen, da Maschinensprachkode reinmachen.
00:13:20: Aber das geht natürlich an dem Thema, vor allen Dingen an dem Thema, wie dieses Buch ist vorbei, weil man da ja Basic nutzen soll.
00:13:27: Und man müsste ja außerdem auch noch Assembler können, um den Maschinensprachanteil dann schreiben zu können und das wäre dann ein komplett anderes Buch.
00:13:36: Es gibt Wettbewerber, die lassen beides zu, da geht es halt nur darum in 80-Zeichen, so viel Effekt, wie möglich, reinzupassen, mit Grafik, mit Musik, mit Sound, mit was auch immer.
00:13:48: Es gibt aber auch reine Wettbewerber, die Assembler in welcher Form auch immer komplett ausschließen.
00:13:54: Und da bin ich dann eher ein Freund von.
00:13:57: Von dem was du gesagt hast, das ist teilweise richtig, zumindest also aus meiner Sicht.
00:14:03: Man kann, ja es gibt keine Befehle wie zum Beispiel ab dem Basic 3.5 oder Basic 4.0, wo es so eine Befehle gibt wie Plot oder Graphic oder Sound, wo man verschiedene Funktionen direkt in einem Befehl aufrufen kann.
00:14:17: Das hat der 64er mit Basic 4.2 nicht, das ist richtig.
00:14:21: Dennoch kann ich da auch in den Einzeilen auf verschiedene Grafikfunktionen, zum Beispiel Sprites bewegen oder den SIT anzusprechen über eine POKE und Sysbefehle, lässt sich das tatsächlich realisieren.
00:14:36: In einem Einzeilen ist das schon echt eine Herausforderung, da auch nur irgendwas Sinnvolles rauszukriegen, gibt es aber.
00:14:43: Also ich habe zum Beispiel mal so eine kleine Trickserei, einen Einzeiler geschrieben, die hieß Mini Mega Demo.
00:14:50: Mit der ich nichts anderes gemacht habe als in einem gewissen Speicherbereich, Zufallswerte rein zu token, wie man so schon sagt, was gleichzeitig die Grafik als auch den Sound von 64er angesprochen,
00:15:05: und damit zufällige Elemente auf dem Bild schon darstellt und zufällige Sounds dabei herausgebracht hat, wo ich dann sagen konnte, ich habe tatsächlich ein Einzeiler in dem Grafik und Sound verwostelt wurde.
00:15:17: Also das finde ich ist eine sehr, sehr kreative Idee und ich stelle mir das, wir verlinken natürlich die entsprechenden Sachen, du hast das Beispiel bestimmt irgendwo, oder das ist das, was man sagt.
00:15:26: Genau, verlinkt man natürlich in den Show-Nots, jetzt musst du mir noch kurz auf die Springer helfen.
00:15:30: Ich weiß nicht mal, ob der C64 hat C64 Basic überhaupt eine RND Random-Funkt, hat es immerhin.
00:15:37: Wie heißt tatsächlich RND?
00:15:38: Okay, also da war ich mir auch nicht mehr sicher.
00:15:40: Ich muss sagen, meine ersten Schritte habe ich mit einem C16 gemacht und der hatte im Vergleichen zum C64 ein absolut luxuriöses Basic.
00:15:48: Dafür konnte man mit dem Rechner selber nicht viel anfangen, also der hatte nicht diese Grafik und Soundfähigkeiten, aber das Basic war fantastisch.
00:15:58: Aber dafür hatte es natürlich noch viel weniger Platz.
00:16:01: Aber wenn du, also das, was du gerade erwähnt hast, ist toll, hast du eines parat, was eines deiner Lieblings, deiner Lieblings One-Liner war oder die dich so inspiriert haben?
00:16:12: Tatsächlich ist einer der absoluten Klassiker, die es schon seit den allerersten Anfängen des Pets sogar gibt.
00:16:19: Das ist der berühmte 10-Print 205.5.
00:16:24: Manche werden ihn vielleicht kennen, mal ganz kurz erklärt, was einer der ersten Einzäler überhaupt, die sogar offiziell von Commodore, in einer Handbuch von Commodore, veröffentlicht wurden.
00:16:40: Da geht es darum ein Zweisimbode, also ein Schrägstrich, der von links unten nach rechts oben und der zweite Schrägstrich, der von links oben nach rechts unten, die in zufälliger Reihenfolge hintereinander auf den Bildschirm gebracht werden, um den Bildschirm damit zu füllen.
00:16:58: 205 ist der Charaktercode, der Petski Charaktercode von dem ersten Schrägzeichen und 206 ist von dem zweiten Schrägzeichen.
00:17:08: Die liegen zufälligerweise hintereinander.
00:17:11: Mit diesem Einzäler und einer Randomisierungsfunktion und mit diesem 205.5, d.h. man ist zwischen den Werten von 205 und 206, gibt es dann die Möglichkeit, zufällig die Weise hintereinander ausgeben zu lassen und hat dadurch ein immer anderes Muster, das auf dem Bildschirm entsteht.
00:17:33: Das ist auch, ich liebe, das ist wirklich, hätte ich nicht gedacht, dass das dein auch, dein Favorit ist, weil es so sehr berühmt und bekannt, also das ist immer so das was man heranzieht, als ein Beispiel dafür, was damit passieren kann.
00:17:45: Also man kriegt da so ein tolles Labyrinth angezeigt, das außerordentlich grafisch aussieht, obwohl es keinerlei Grafik benutzt, sondern wie du gerade gesagt hast, nur die ganz normalen Schriftzeichen, die an Bord des C64 sind.
00:17:59: Wobei, der C64, da muss man ihm natürlich noch mal ein bisschen ihre Gönnbuche, das hatte ich beim letzten Podcast auch schon, die letzten Leute mit Motorrad sind noch unterwegs.
00:18:11: Das ist auf dem Bann.
00:18:12: Aber bei den Wetter sowieso.
00:18:13: Ja, ja klar, also es ist auch hier zur Einordnung, wir befinden uns im ausklingenden September und das Wetter ist fantastisch, also im Jahr 2024.
00:18:25: Das Buch, ich hab's jetzt ja auch in der Hand, ist jetzt ja immer noch neben dir und wir fahren, also irgendwie finde Verkehr ist okay, aber ich hab keine Ahnung von dieser Gegend hier, ob das okayer Verkehr ist oder nicht.
00:18:35: Na, dank der Baustelle ist das völlig okay, für den Sonntag sowieso.
00:18:39: Ja, es sind in dem Buch, sind jetzt natürlich Listings, sehr kurze Listings, wie der Name vermuten lässt, sind die.
00:18:47: Das finde ich aber auch nett, weil ich meine, wenn ich mir heute ein Buch über Basic kaufen würde und da wären vier Seiten Listing drinne, dann würde ich mir auch so denken, oh ich weiß nicht, ob ich das jetzt abtippen muss, dann nehme ich vielleicht ein Download oder irgendwas.
00:18:59: Aber natürlich bei so einem One-Liner-Buch ist natürlich das total schön, dass man sich eigentlich freuen kann, dass man den C64 rausholt, wenn man nicht schon, wie viele Leute das haben sollten, schon immer auf dem Schreibtail auszustehen neben seinem anderen Rechner,
00:19:13: und anfängt zu tippen und einfach diesen One-Liner ein, dann ist ja überraschend, was passiert. Was ist denn außerdem Code-Beispiel noch drin in dem Buch?
00:19:21: Ja, das ist ja Vorteil wirklich, man hat sehr schnellen Erfolg bei dem, was man tipps kaum ein und schon kann man direkt sehen, was sich getan hat, das ist schon sehr, sehr praktisch.
00:19:31: Übrigens hat sich den Temprer 205 so mark, erkennt man auch an der Titelgestaltung, da ist das Muster nämlich auf der Vorderseite schon zu erkennen.
00:19:41: Das ist noch ein Hinweis mit darauf, weil es eben dieser klassische Einzeiler ist.
00:19:47: Ich habe in dem Buch dann auch mal so für die etwas neulingende Einsteiger oder Wiedereinsteiger ins Basic ein paar erklärende Beispiele geliefert,
00:19:59: wo dann Übungsaufgaben sind, wie ich mir so ein Erdachten Einzeiler zusammengebastelt habe, um zu zeigen, wie ich noch mehr Effekte, noch mehr Code in noch weniger Zeichen unterbringen kann.
00:20:14: Also wirklich zwei verschiedene Übungen, einen für ein Einsteiger, einen schon für Fortgeschrittene und tatsächlich einen auch für Profis, damit die sehen können, was denn alles so möglich ist.
00:20:24: Unter anderem aber auch Beispiele, wo die vielleicht bedingt nötig sind oder bedingt funktionieren, aber einfach die Idee geben sollen, mal anders zu denken, um Zeichen zu sparen, wie zum Beispiel 1024 ist ein beliebter Zahl,
00:20:43: die beim 64 gerne verwendet wird, weil es die Startadresse vom Bildungsspeicher ist. 1024 kann ich auch unterschiedliche Möglichkeiten darstellen.
00:20:54: Und ich habe da zum Beispiel gezeigt, vier hoch fünf, das sind dann nur drei Zeichen statt vier.
00:21:01: So gibt es verschiedene Zahlen, die sich darüber darstellen lassen oder mit einer Exponent-Fraktion. Also 10.000 kann ich auch darstellen mit 1e4.
00:21:11: E ist die Exponent-Fraktion, das sind dann nur drei Zeichen anstelle von fünf.
00:21:16: Wie offen das anwenden kann, ist natürlich wahrscheinlich eher selten, aber es soll eben Hinweise darauf geben, wie man vielleicht mal denken muss, um eben noch irgendwo Zeichen zu sparen.
00:21:26: Langsamer wird das Ganze dadurch auch und das habe ich mit Benchmarks, also bei fast allen habe ich auch einen Benchmark dazu gemacht, um zu zeigen, so was für ein Verlust ist das oder ist das vielleicht sogar schneller, das so zu rechnen.
00:21:39: Und witzigerweise ist die Exponent-Funktion tatsächlich schneller, als wenn ich 10.000 ausschreiben würde.
00:21:45: Aber wie kommt das denn?
00:21:47: Das hat was damit zu tun, dass der Interpreter von Basic, der würde bei 10.000, erkennt ja erst mal eine 1 und weiß, okay, das ist eine Zahl.
00:21:56: Und jetzt erwartet der dahinter entweder einen Punkt oder einen Sonderzeichen, wie zum Beispiel hoch oder Exponent-Zahl oder eine andere Zahl.
00:22:07: Das weiß der Interpreter aber noch nicht.
00:22:09: Dann erkennt es, es ist eine zweite Zahl.
00:22:12: Dann geht die selbe Prüfung noch mal und das macht er fünfmal, bis er erkannt hat, dass er die Zahl 10.000 vorsichert.
00:22:18: Und er erkennt erst danach, okay, die Zahl ist beendet, die wird jetzt irgendwo zwischen gespeichert.
00:22:24: Wenn ich das aber über eine Exponenten mache, dann habe ich die Zahl 1, dann erkennt er dahinter, da steht ein E für Exponent.
00:22:31: Das ist aber eine Systemfunktion und die wird priorisierten behandelt.
00:22:36: Und E weiß es, eine einfache Mathematik, die es im System hinterlegt, im Romm.
00:22:42: Aha, ich muss jetzt mit der Exponent-Rechnung, weiß die ja sofort, dahinter muss eine Zahl kommen.
00:22:47: Wenn keine Zahl kommt, kommt da ein Syntax-Error.
00:22:50: Und die nächste Zahl dahinter entscheidet, wie oft die E-Funktion aufrufen wird.
00:22:54: Also E4, das heißt 4.0, und schon habe ich 10.000.
00:22:59: Er hat also nur drei Zeichen, die er interpretieren muss anstelle von fünf.
00:23:03: Und diese Systemfunktion mit dem E. Und das macht das Ganze deutlich schneller, als wenn ich die Zahl 10.000 nehme.
00:23:10: Jetzt hast du das Wort "Branchmarks" schon angesprochen und Geschwindigkeitszuwachs durch solche Tricks?
00:23:17: Ja.
00:23:18: Bestellt man sich natürlich vielleicht die Frage, okay, was bringt das jetzt?
00:23:22: Aber es ist natürlich so, "Basic" ist eine Interpretersprache.
00:23:26: Wenn man das Programm geschrieben hat, dann wird das nicht kompiliert in Maschinen lesbare Dinge, die dann sehr schnell ausgeführt werden,
00:23:35: sondern das wird währenddessen übersetzt für die Kiste, also den Fall den C64,
00:23:43: der mit seinen Unter-Ein-Mega-Herz jetzt auch nicht gerade übermotorisiert ist.
00:23:48: Und das muss also alles live passieren und ist deswegen auch legendär langsam im Vergleich zu Maschinsprach.
00:23:55: Genau.
00:23:56: Du hast gerade diese eine tritt, das ist schon ziemlich spektakulär, dass man dann rausfinden muss,
00:24:02: okay, was möchte denn der Interpreter gerne lesen?
00:24:06: Was gefällt ihm denn?
00:24:08: Gibt es da noch andere Beispiele dafür, wie man da den Code noch mal beschleunigen kann?
00:24:14: Ja, in dem Buch sind einige Beispiele zu dem Thema aufgeschrieben.
00:24:17: Und das war für mich tatsächlich eine Herausforderung zu sagen, ist das jetzt, weil es kürzer ist, also 1E4,
00:24:24: ist das jetzt eher ins Kapitel kürzerer Code unterzubringen, oder ist das eher, weil es schneller ist,
00:24:31: eher in dem Kapitel Geschwindigkeit unterzubringen?
00:24:34: Das war schon recht nifflig.
00:24:36: Ich will gerade überlegen, was für ein Beispiel man dann noch nehmen kann, wo ich gespart habe.
00:24:43: Wir können ja auch die Frage in den Raum stellen, oder ich könnte ja den Fragen in den Raum stellen,
00:24:48: ist es am Ende, fällt dir Beispiele ein, wo du sagst, okay, muss ja auch nicht im Bannliner sein.
00:24:57: Hier ergibt das wirklich Sinn, sondern wenn ich ein Basic Programm schreiben würde und eine bestimmte Funktion immer wieder aufrufen,
00:25:04: oder die wäre klassischerweise da und ich würde dadurch so einen Geschwindigkeit zu sagen,
00:25:08: du sagst, du kommst, dann sagen wir, okay, vergiss die normale Regel, das zu schreiben, mach es anders.
00:25:13: Ja, das ist ganz klassisch erstmal die Variablen, die man benutzen möchte, vorher zu deklarieren.
00:25:20: Und das macht tatsächlich auch bei Wannlinern Sinn, und zwar dann, wenn es darum geht,
00:25:25: einen Wannliner möglichst schnell darstellen zu lassen, wie zum Beispiel den 10.205.5.
00:25:32: Da gibt es die Möglichkeit zuerst die 205.5 in eine Variable zu schreiben.
00:25:39: Also sagen wir mal A ist gleich 205.5, Doppelpunkt.
00:25:45: Und dann kommt der Rest des Einzeilers.
00:25:47: Und wenn ich dann die 205 wieder aufrufe, rufe ich nicht die Zahl auf, die vorhin schon erwähnt,
00:25:52: wo er dann nicht erst die 205 interpretieren muss, den Punkt.
00:25:57: Und dann kommt die 205, was langsamer ist, als eine schon deklarierte Variable, die schon im Speicher liegt.
00:26:03: Also sage ich dann einfach, benutze jetzt an der Stelle A.
00:26:06: Und das ist viel, viel schneller, wenn eine Variable schon einmal deklariert wurde,
00:26:11: als wenn der Interpreter immer wieder neu abarbeiten muss.
00:26:14: Das ist etwas, was man ganz klassisch benutzen kann, um seine Programme zu beschleunigen.
00:26:19: Je mehr Zahlen man da verwenden kann, es gibt Ausnahmen, wo es witzlos ist,
00:26:24: wo man keinen Geschwindigkeitsvorteil hat, aber in den allermeisten Fällen hilft das.
00:26:30: Also ich kann das nur empfehlen, sich anzugucken.
00:26:33: Es gibt auch noch andere sehr hilfreiche Dinge in diesem Buch, zum Beispiel eine Tabelle der Bildschirmcodes,
00:26:40: also welches Zeichen, welche Nummer welchen Code hat.
00:26:44: Es kann natürlich argumentieren, gibt es also auch im Internet.
00:26:47: Aber ich finde zum Thema Entschleunigung ist das eigentlich ganz nett.
00:26:51: Man hat wirklich nur den alten acht Blutrechner vor sich, ein Buch daneben,
00:26:56: wo kein Internet offen und nebenbei flackert nichts weiter,
00:26:59: sondern man konzentriert sich darauf, diese eine Sache zu machen, die auch wirklich nicht so kompliziert ist.
00:27:03: Das macht es ja halt auch ganz nett.
00:27:05: Das ist wie so ein Snack zwischendurch.
00:27:07: Und man trainiert tatsächlich die Gehirnzellen, die man zum Beispiel überlegen könnte.
00:27:12: Was kann man denn noch damit machen?
00:27:13: Ich habe ja immer geliebt, früher als Kind dann die, um zu basteln.
00:27:20: Also die Werte zu verändern oder die Buchstaben anders anzuordnen,
00:27:26: aber mit den Werten zu spielen, die das Programm vorgegeben hat.
00:27:31: Und dann zu gucken, was passiert denn jetzt, was kommt denn dabei raus und so.
00:27:34: Und ich glaube, das ermuntert das Ganze dann auch.
00:27:37: Ja.
00:27:38: Kommen wir zu einem anderen Buch von dir.
00:27:40: Ja, mein Name ist Zeit.
00:27:42: Ich habe auch das gerade von dir in die Hand gedrückt bekommen.
00:27:45: Du darfst es jetzt nicht in die Hand, du musst das Lenkrad in der Hand.
00:27:48: Aber wir fahren jetzt immer noch sehr entspannt über die Straße.
00:27:51: Impossible Mission 1 und 2.
00:27:53: See-Office-Guide.
00:27:55: Also, du hast vorhin erzählt, wenn du deinen C64 bekommen hast,
00:28:01: wann kannst du dich erinnern, wann du das erste Mal Mission Impossible auf dem C64 gesehen hast?
00:28:08: Ja, natürlich.
00:28:09: Ja, klar, auch damals gespielt.
00:28:11: Als es rausgekommen ist, habe ich es damals gespielt.
00:28:14: Und was?
00:28:15: 80er Jahre, Mitte 80er Jahre.
00:28:18: Kannst du dich erinnern, was das für ein Eindruck hinterlassen hat?
00:28:22: Alleine der Start, wo ja die Sprachausgabe kommt.
00:28:26: Wir spielen hier das Sempel ein, another visitor.
00:28:31: Day of Wiles, Day for Ever. Das ist auch ein tollen Podcast, so gibt er genau das Thema, als sein Podcast-Titel genommen hat.
00:28:41: Das stimmt.
00:28:42: Auch ganz fantastisch ist also Zeit noch viel mehr, wie beliebt das Spiel eigentlich ist,
00:28:47: dass ich viel mehr immer noch darauf beziehe.
00:28:50: Another visitor.
00:28:52: Day of Wiles.
00:28:54: Day for Ever.
00:28:57: Wie viel Zeit hat das Spiel gehört und dann wie Wiles weiter?
00:29:00: Das war schon sehr, sehr beeindruckend.
00:29:02: Und das zweite, was man sieht, sobald man losläuft, ist die berühmte Summer's Hold,
00:29:07: also die Animation von der Hauptfigur, die dann ihren Salto macht, während des Laufens.
00:29:15: Das ist zwar eine so flüssige Animation, das macht einfach Spaß, ihm zuzusehen, wie die Animation da abläuft.
00:29:24: Und dann kommt schon der Puzzlefaktor.
00:29:26: Sobald den ersten Raum betritt, die Roboter, die da rumwuseln, so beim ersten Mal, welchen Roboter, welcher da bleibt stehen, welcher folgt nicht, welcher schießt, welcher schießt nicht und so weiter.
00:29:38: Also dieser Puzzlefaktor hat sofort getriggert und eingereizt zu suchten, diesen Raum zu lösen und herauszufinden, was ich da eigentlich machen muss.
00:29:47: Gürtlicherweise liest keiner die Anleitung, die mitgeliefert ist bei dem Programm und rauszunehmen, was man macht.
00:29:54: Das würde ich überraschen, Holger zu hören, dass manche Leute keine Anleitung hatten.
00:29:57: Das kommt noch dazu, ganz genau.
00:30:00: Den Faktor wollte ich jetzt gerade erst mal nicht ansprechen, aber ja, natürlich, das war ja mit der Grund.
00:30:04: Um dann herauszutüfteln, was muss ich jetzt hier eigentlich machen?
00:30:07: Und dann kommt es dann irgendwann in diesen Puzzleraum und wie kann sie die Puzzle zusammenlegen?
00:30:12: Und das war einfach, es hat dich festgehalten.
00:30:16: Also für alle Leute, die das Spiel nicht kennen und jetzt nicht vor Augen haben, auch das, da linken wir.
00:30:22: Aber ansonsten kann ich das halt mal beschreiben.
00:30:25: Es ist also, man startet in einem Untergrund, ja, erscheinend unter der Erde befindlichen Komplex in einem Fahrstuhl,
00:30:36: der wohrend runter, den man mit dem Joystick, das ist der 460, hat ja jetzt nicht so sonderlich viele Tasten.
00:30:42: Also es gibt halt viele Richtungen auf dem Joystick und dann gibt es halt einen einzigen Feuerknopf nur.
00:30:47: Alles andere muss dann früher immer bei der Tastatur abgedeckt werden, was man natürlich versucht zu vermeiden.
00:30:51: Also in dem Fall ist es so, hoch drücken, dass den Fahrstuhl hochfahren, runter drücken, dass Fahrstuhl runterfahren
00:30:56: und erhält automatische Stockwerken an, denen es einen Ausgang aus dem Fahrstuhl gibt.
00:31:01: Dann kann man rennen, man aus dem Fahrstuhl und hört, also das Soundtechnisch ist das Spiel, obwohl es keine Musik während des Spiels gibt,
00:31:09: es gibt auch sehr schön gemacht, man hört die hallenden Schritte, während man durch den Flur ersprintet,
00:31:15: um dann in einen Raum zu kommen.
00:31:18: In dem Raum hört man dann folgende Geräusche, auch hier, das spüren wir mal ein, das ist auch sehr schön klassisch.
00:31:24: [Musik]
00:31:39: Diese Geräusche, diese Blubbern und das Siren der schon angesprochenen Roboter, die hinten herfahren, aber auch nicht alle
00:31:47: und die wirklich sehr unterschiedliche Falsen haben.
00:31:51: Also man kann auf den ersten Blick, man geht in den Raum und man liest den erst mal, oder?
00:31:57: Was machen die?
00:31:58: Ja, ganz genau.
00:31:59: Also es gibt welche, die stehen einfach nur da und sind stehen, was aber sehr täuschen kann.
00:32:08: Dann gibt es welche, die fahren aber hin und her, sehr aufgeregt.
00:32:12: Dann gibt es welche, die lassen in regelmäßigen Abständen so einen Blitz, ein knisternd elektrische Blitze und eine Kombination aus all dem.
00:32:29: Wenn man dann beschlossen hat, was muss ich machen, ist ganz klar, in dem Raum stehen mehrere Gegenstände auf Plattformen,
00:32:36: auf denen sich teilweise auch diese Roboter befinden.
00:32:38: Nein, nicht auf den Plattformen, die stehen auf Gängen, wenn man so möchte.
00:32:42: Und dann gibt es so bewegbare Plattformen, die sich verschieben können, um zu einem anderen Gang zu kommen.
00:32:48: Ja, genau, stimmt die Plattform, würde man sagen, ist der, ich würde dir das, was du Plattformen, wie ins Zettel, die Fahrschule, oder irgendwie so, so Hebeblühne genannt oder so.
00:32:56: Ja, genau.
00:32:57: Also man kann halt sehen von der Seite, dass der Raum unterteil ist in der Höhe, in der Dinger.
00:33:05: Genau, und da stehen dann die Dinge, da kann eine Lampe stehen, so war irgendwas.
00:33:10: Schreibtisch, Euro-Schränke, Computer.
00:33:13: Es gibt, genau, ab und zu gibt es ein Computer, und an dem kann man dann auch was machen.
00:33:18: Man kann beispielsweise die Roboter ausschalten.
00:33:21: Ja.
00:33:22: Man kann auch die Plattform, also die Ich-Plattform nenne, diese Fahrstuhl-Dinger, die Euro-Rotter fahren, kann man zurücksetzen.
00:33:29: Ja, genau.
00:33:30: Aber nicht immer und endlich machen, man muss noch für Token sozusagen einsammeln, falls man die Roboter zurücksetzen, zum Beispiel verbraucht hat, muss man erst wieder diese Token sammeln, bevor man das wieder machen kann.
00:33:43: So, und jetzt würde man also sagen, okay, ich habe jetzt vor, nach da oben irgendwo hinzukommen, und man kann also springen, man kann die fahrbaren Plattform benutzen, um dahin zu kommen, und jetzt will man dann, meinetwegen dort, das sofort durchsuchen, was da skizziert ist.
00:33:57: Dann springt man vielleicht und fährt man hoch, und dann kann schon passieren, dass man den ersten Schreckmoment bekommt, weil sich nämlich einer von den Robotern, die vorher noch still da stand, herausstellt, dass der immer der Spielfigur folgt.
00:34:10: Sobald man sich auf der gleichen Ebene befindet.
00:34:13: Genau.
00:34:14: Und das gibt schon mal ein Adrenalinschuh.
00:34:15: Also wenn man, wenn man nichts ahnt, auf den so ein bisschen zuläuft, und der Ahnt fängt sich um zu drehen, und dann war ein Zurass, da hat man schon mal, und auch das, was du gerade beschrieben hast,
00:34:24: dass die Dinge, die man in dem Spiel machen kann, die sind, teilweise muss man Sachen dafür sammeln.
00:34:31: All dies ist relativ komplex, finde ich, für ein Actionspiel von 1984.
00:34:38: Ja, Jump and Run, Plattformer, wenn man so möchte.
00:34:42: Also weil das Kernprinzip erscheint irgendwie ja superbasic, man springt halt hier hoch, man muss halt vor den Roboter anhauen.
00:34:48: Weil der ganze Rest drumherum ist ziemlich komplex und hält einen bei der Stange.
00:34:54: Weil man hätte ja die Spiele machen, was weiß man über die Spiele, weiß sowas zum, oder beziehungsweise ja, klar, wo wird's stehen, was ist der Hintergrund in der Impossible Mission?
00:35:03: Tatsächlich ist ja auch der Name von den Programmierern bewusst zu gewählt worden, weil die Ursprung nicht von der Filmreihe und von der Serie noch viel mehr damals Mission Impossible sehr, sehr begeistert war.
00:35:18: Und das war die Grundidee, dass die da zu einem Spiel machen wollen.
00:35:23: Die hatten sich auch mit den Produzenten in Verbindung gesetzt, hatten aber den Titel nicht kaufen können, also es wäre schon möglich gewesen, aber nur für enorm viel Geld.
00:35:33: Und das hätte sich nicht gerechnet. Also mussten wir den Titel ändern und deswegen ist daraus Impossible Mission geworden.
00:35:39: Und haben sich daran erinnert, eigentlich ist der Mann, der eben durch die Gänge da läuft und springt, ist ein Agent.
00:35:48: Es geht darum, den bösen Professor, der dort ist, eben zu schlagen und seine Pläne zu vernichten und zu vereiteln.
00:35:56: Und dadurch ist das ganze Konzept entstanden. Was macht so ein Agent? Klar, der geht zu Untergrund und muss gegen böse Roboter kämpfen.
00:36:04: Das war jetzt ein bisschen zukunfträchtiger, als damals die Serie gewesen ist.
00:36:08: Aber letztendlich war das die Idee, woraus das Spiel entstanden ist.
00:36:14: Und dann haben Sie angefangen, also ich meine, gab es irgendwelche Vorbilder, haben Sie gesagt, okay, das wollen wir machen, das wollen wir nicht machen?
00:36:22: Nicht so weit, ich weiß.
00:36:24: Okay. Und es gibt, also, du hast dein Buch, du listet das natürlich alles auf, also inklusive aller Versionen, die es jemals gab. Das Spiel war sehr beliebt.
00:36:33: Wie viele Versionen ist das?
00:36:35: Ja, das sind fast 400 Seiten.
00:36:38: erwartet die Leserschaft?
00:36:40: Also abgesehen von der möglichst kompletten Geschichte, wie das Spiel entstanden ist,
00:36:48: mit Interviews von den Machern, also leider nicht von allen Machern,
00:36:53: die war nicht immer zu kriegen, aber auch von Machern, die andere Version rausgebracht haben,
00:36:59: werden alle Level angezeigt, alle Bewegungen werden erklärt, alle Gegenstände, alle Roboter,
00:37:07: alle Lösungswege werden erklärt. Es werden auch die Räume gezeigt, die im Dunkeln dargestellt werden.
00:37:14: Es ist auch ganz witzig, dass man betritten Raum und hört eine Geräusche und sieht so gut wie nichts.
00:37:21: Aber für diejenigen, die das Spiel mehr oder minder auswendig spielen wollen,
00:37:26: ohne erst das Licht einschalten zu müssen, was ja auch geht,
00:37:30: man kann an dem Computer auch das Licht des Raumes einschalten,
00:37:34: habe ich da auch Bilder gepostet, wie das Bild mit Licht und ohne Licht aussieht,
00:37:39: um sich dann sozusagen blind durch den Raum bewegen zu können.
00:37:43: Dann habe ich mich mit verschiedenen Programmierern, Musikern und so weiter unterhalten,
00:37:49: die für andere Versionen das Spiel rausgemacht haben, für den Amiga, für den Apple II,
00:37:55: für NES, für was es ich nicht jetzt gibt, so viele Versionen davon,
00:38:02: unglaublich, auch damit Beschreibungen zu den Programmbahnen, die rausgekommen sind,
00:38:06: wo die Unterschiede sind, wie die bewertet worden sind, das macht einen großen Teil des Buches mit aus.
00:38:12: Jetzt hast du dir wahrscheinlich die Version auch mal angeguckt, gibt es eine Favoritenversion
00:38:18: oder ist deine immer noch die C64 Version?
00:38:20: Tatsächlich vom Spielgenuss her ist die 64 Version meine absolute Glicklicks-Version.
00:38:26: Ich bin immer noch auf der Suche nach der Atari 7800 Version, die wie alles,
00:38:31: was heutzutage mit Retro zu tun hat, gnadenlos überteuert ist auf dem Sekt-Hit.
00:38:38: Man muss Glück haben, ja.
00:38:40: Das gilt allerdings nicht für die C64 Version, die man natürlich in diesem Internet sogar
00:38:45: in irgendeinem Emulator spielen kann oder sich wahrscheinlich irgendeinem.
00:38:49: Atari werden sie dann aber auch, habe ich auch schon gemacht.
00:38:52: Das stimmt, man könnte das natürlich auch machen.
00:38:54: Aber wahrscheinlich ist die C64 Version so dermaßen viel häufiger verkauft worden,
00:39:00: es gibt die wahrscheinlich auch auf Kassette dann für den C64 in der Gnade als mögliche.
00:39:03: Da kommt man viel leichter an als jetzt so eine Module für den Atari 7800.
00:39:09: Das Spiel ist ja danach dann auch noch weiter umzusetzen.
00:39:16: Warte mal, ich frage mal vorher, ich habe im Kopf, dass es irgendeinen Bart gab,
00:39:21: der sehr schwierig machte, das Spiel zu beenden, stimmt das?
00:39:24: Oder habe ich da gerade eine andere falsche Assoziation?
00:39:28: Das, was ich eingangs mit erwähnte, es gibt da diese Puzzleteile, die man ja sammeln muss.
00:39:32: Und pro Turm, es gibt ja fünf Türme, die man bewerkstelligen muss,
00:39:37: kommt man vor, wenn man zum nächsten Turm kommt, muss man diese Puzzleteile zusammenfügen,
00:39:42: um einen Code zu bekommen, damit man mit diesem Code den nächsten Turm eröffnen kann.
00:39:48: Und das war echt knifflig.
00:39:50: Diese Puzzleteile musste man nämlich möglicherweise drehen, entweder vertikal oder horizontal
00:39:57: und dann übereinandersetzen, um daraus ein einzelnes Puzzleteil sozusagen bekommen,
00:40:01: dass dir dann diesen Code-Anzeig mit dem Lüters weitermachen kannst.
00:40:05: Und das hat das Ganze tatsächlich noch deutlich erschwert.
00:40:09: Dabei, man hat dafür auch nicht unendlich Zeit.
00:40:12: Es gab tatsächlich auch ein Zeitlimit, ja.
00:40:15: Ich kann mich erinnern, also ich war einer von denen, ich kann mich jedenfalls sehr gut daran erinnern,
00:40:20: als ich das zum ersten Mal gesehen habe, und das ich extrem beeindruckt war,
00:40:25: davon, dass dieses zunächst sehr sippel erscheinende Spiel so viel noch dahinter hatte an Spielmechaniken und so.
00:40:33: Und ich hatte also keine Anleitung aus Gründen.
00:40:37: Und dachte dann, okay, irgendwie muss ich jetzt diese Puzzleteile,
00:40:42: man hat so einen kleinen Computer sozusagen Anzeige, die so stilisiert ist,
00:40:48: und darauf kann man die hin und her vorstellen und drehen und damit irgendwas machen.
00:40:54: Und ich meine, dass ich einen geschafft hätte und dann aber nie weitergekommen bin.
00:40:58: Hast du das damals tatsächlich durchgespielt oder in irgendeiner Form, wie weit bist du gekommen, kannst du dich erinnern?
00:41:03: Das Weiteste, was ich damals geschafft hatte, hat mich immer geärgert,
00:41:06: weil ich dann dann tatsächlich ein bisschen noch die Lust verloren hatte, war, dass ich bis zum dritten Ton gekommen bin.
00:41:12: Wow.
00:41:13: Damals habe ich nicht weitergemacht.
00:41:15: Oh, das ist aber schon...
00:41:17: Was heißt "schande"? Ich bitte dich.
00:41:19: Hochachtung, dass du es überhaupt zurückgeschafft hast.
00:41:22: Und ich bitte dir, das ist ein Ding mit diesen alten Spielen.
00:41:24: Ist tatsächlich gewesen, dass ganz viele Leute spätere Levels nie zu Gesicht bekommen.
00:41:28: Ja, das ist richtig.
00:41:29: Weil einfach der Spieligkeitsgrad damals enorm hoch war, um die Leuten die Möglichkeit zu geben.
00:41:36: Länger, also so war das aus der Entwicklersicht gedacht, um die Leuten länger Spielspaß an dem Spiel zu geben.
00:41:43: Jetzt hatten die Leute natürlich speziell wie als Kinder und Jugendliche.
00:41:46: Aber das ist natürlich auch immer wieder nicht mehr Zeit, also darf man nicht vergessen.
00:41:50: Man muss auch immer noch arbeiten oder irgendwelche anderen Dinge machen.
00:41:52: Wenn man die Teenie ist oder was auch immer.
00:41:55: Und es ist Winterzeit und irgendwie...
00:41:58: Ja, da hat man auch mehr Zeit gehabt.
00:42:00: Wobei man sagen muss, die Schwierigkeit von dem Einturm zur nächsten zu kommen, die wird nicht schwieriger mit dem nächsten Turm.
00:42:07: Es ist halt genauso kompliziert, aber auch genauso zeitraubend.
00:42:10: Und das war für mich damals eher das Problem, weil, um da dann hinzukommen.
00:42:16: Und da war ich halt nicht so, hat ja nicht Tipps zu drauf jetzt, da spielt es so 2, 2, 1, 1 Stunden.
00:42:20: Und dann habe ich dann damals doch irgendwie ein bisschen die Lust verloren.
00:42:24: Damit hat das vor allem Ding zu tun.
00:42:26: Der Schwierigkeitsgrad bleibt so gesehen dergleicher.
00:42:28: Aber man muss konzentrierter bleiben, um eben die Level schaffen zu können.
00:42:32: Dass es einen zweiten Teil davon gab, habe ich es wesentlich später erfahren.
00:42:36: Ist das in irgendeiner Weise ein gutes Spiel?
00:42:39: Oder sagst du, nee, also die haben das jetzt nur...
00:42:42: Es war eine gelungene Fortsetzung.
00:42:45: Der Vorfall hat wunderbar aufgebaut auf dem ersten Teil, also auch was auch die Thematiken belangbar.
00:42:50: Der Professor, der wurde aufgehalten, aber er wurde ja nicht getötet.
00:42:53: Das war enorm gut.
00:42:56: War eine erfolgreiche Fortsetzung natürlich nicht so erfolgreich wie das Original, aber trotzdem sehr, sehr gut.
00:43:02: Und falls es sich schon weiß, dann wird es sich erfreut zu wissen, dass ein Nahezügev-Teil 3 rauskommt.
00:43:09: Ja, auch Versionen sogar für die Vee Virtual Console sicherlich sowieso, weil da gab es alles möglich für den Xenon 60.
00:43:16: Aber auch tatsächlich als ein nativen, also sozusagen moderne Version gibt es auch.
00:43:21: Was hält es von denen?
00:43:23: Moderne Version.
00:43:26: Ich habe hier gesehen, dass es sozusagen für die aktuelle Systeme so eine Art, wie nennt man das heute, Barca Remakes?
00:43:35: Ja, also es ist ein wenig, wo wirklich vernünftige Remakes rausgekommen sind.
00:43:38: Manche machen das auch ein, dass sie da einen Emulator aufrufen und da einen der anderen Versionen drauf laufen lassen,
00:43:45: die auf dem, was ich Nintendo Switch zum Beispiel, die haben keine Switch-Version rausgemacht, sondern da läuft ein Emulator
00:43:52: und da läuft emulierte Version von, ich weiß nicht, welches System die da genommen haben.
00:43:58: Auf jeden Fall läuft das dann mit Emulator.
00:44:00: Das ist keine tatsächlich neue Version.
00:44:04: Naja, also ich würde auch sagen, wahrscheinlich ist das Beste, sich tatsächlich die originale Version einmal anzugucken und
00:44:13: definitiv am besten natürlich auch auf dem Xenon 60.
00:44:16: So, dann haben wir noch, wie hast du viele Bücher rausgebracht?
00:44:18: Ich meine, du hast sowieso in deinem Leben schon viele Bücher rausgebracht, aber die, die ich hier alleine nicht zahl,
00:44:21: jetzt kommen wir noch zu den letzten zwei, bevor wir tatsächlich im Landeranflug auf die Niederlande, wir befinden uns schon.
00:44:27: Ja, wir haben noch 20, eine halbe Stunde haben wir noch.
00:44:30: Ja, aber ich meine jetzt, wir sind schon in Niederland.
00:44:33: Ja, ja.
00:44:34: Ich war noch nie, ich weiß nicht, wie ich immer im Leben gehen würde.
00:44:36: Wir fahren gerade über die Mars, liebe Zürerschaft, es ist Sonnig und wir fahren über die Mars.
00:44:41: Und ich habe in der Hand noch zwei Bücher von dir, das Bastler Handbuch für den Xenon 60 Mini und ein Hobbyist's Guide to the A500 Mini.
00:44:52: Ich muss gestehen, dass ich, ich habe ein Artikel über den A500 Mini geschrieben und habe mich da eher negativ drüber geäußert.
00:45:01: Du scheinst das anders zu sehen, was findest du gut am A500 Mini?
00:45:06: Im Prinzip die gleiche Idee wie bei dem Z64, wo ich ja wieder mal einen Einstieg gefunden habe in den 64.
00:45:14: Und da Ration Games Limited mein Buch sehr, sehr gut gefallen hat, haben die mir auch gleich dann den Typen für den A500 zugeschickt, die erste Version, wie er mal aus der Haus gekommen ist.
00:45:28: Und dann habe ich tatsächlich festgestellt, der kann mehr als man auf den ersten Blick so vermutet.
00:45:33: Ich habe damals angefangen mit dem A500 und dann von dem A2000 und den habe ich aufgerüstet mit einer Turbukarte, mit einem 68.030, mit einem Grouprozessor.
00:45:46: Und mit, ich meine, 16 Megabyte Fastra.
00:45:50: Das ist natürlich eine ziemlich große Kiste, die einfach viel Platz weggenommen hat.
00:45:55: Ich wollte gerade sagen, aber das ist aber auch das, aber das ist schon beträchtlich.
00:45:59: Ja, ich habe das umgebaut in ein Towergehäuse damals.
00:46:03: Man hat die Zeit, das Geld gehabt, das war einfach Hobby und hat das da investiert mit CNI-Romlaufwerk und, ich weiß nicht, was ja noch alles drin hat.
00:46:12: Also, der hat es schon ziemlich aufgerüstet.
00:46:15: Den habe ich in der Version nicht mehr, ich habe noch ein 2000er zu Hause, aber nicht mehr so voll aufgerüstet.
00:46:21: Das ist ja mehr um den Retro-Anteil des Geräts, das ich zu Hause zu haben, ab und zu mal anschmeißen zu können.
00:46:26: Das Schöne an dem Mini ist, dass der eben ein 68.030 schon eingebaut hat.
00:46:34: In einer ganz kleinen, kompakten Version und man kennt das ja, Wohnungen werden prinzipiell kleiner.
00:46:40: Und wenn man je mehr Retro-Mann aufstellen möchte, desto mehr Platz braucht man.
00:46:45: Das ist ein ganz enormer Vorteil.
00:46:48: Natürlich auch wie beim 64er, dass du einfach über eine USB-Stick die Software einfach mal nachspielen kannst und alle Spiele spielen kannst aus deiner Jugend, die du so kennst,
00:46:58: ohne eine Diskette reinmachen zu müssen, lange zu warten.
00:47:01: Die Ladezeiten sind einfach deutlich, deutlich kürzer.
00:47:05: Auch Disketten wechseln muss man nicht mehr.
00:47:08: Das gibt es uns für schon auch Möglichkeiten, dass sie automatisieren, wenn sonst ein Spiel für Disketten hat.
00:47:13: Egal, wird einfach hinterlegt und ergreift automatisch auf die Diskette zu, die man braucht.
00:47:18: Was ein enormer Vorteil ist, man kann Spielspende speichern, selbst bei Spielen, bei denen das damals nicht ging.
00:47:26: Ganz enormer Vorteil, das muss man ganz klar mal so sagen, das ist ein Herausstellungsmerkmal,
00:47:32: so sagen kann ich, ich mache einfach eine Zwischensprecher an dem Moment, wo ich gerade bin,
00:47:36: entweder weil ich gerade auf Toilette möchte oder aber weil ich morgen weiterspielen will
00:47:42: oder ich habe den Stand erreicht, da mache ich jetzt einen Cut wie einen Safe Point, den es bei verschiedenen Spielen ergibt.
00:47:48: Falls ich sterbe, kann ich da wieder von vorne anfangen, also nicht nur um den High Score zu speichern,
00:47:53: sondern auch zu sagen, bis zu dem Punkt bin ich gekommen, ab dem Punkt kann ich jetzt weitermachen, wenn ich gestorben bin.
00:47:59: Oder weil ich irgendwann mal gesagt habe, in drei Tagen so, ich habe Lust weiter zu machen
00:48:03: und ich muss den Level nicht wieder von vorne anfangen, weil das das Programm nicht hergibt.
00:48:08: Also lade ich diesen Startpunkt erneut und mache ab dem Punkt weiter.
00:48:12: Das sind so die Vorteile, die mich davon überzeugt haben, den auch wieder zu nutzen.
00:48:19: Also ich habe gerade meinen Artikel mal rausgekramt, also grundsätzlich, genau, stimme ich dir natürlich zu,
00:48:24: also wenn es nichts anderes gäbe, würde ich auch 100%ig und es ist ein hübsches Gerät, es ist ein hübsches kleines Gerät,
00:48:29: also es macht einen netten Eindruck, das kann man schon mal so sagen.
00:48:33: Es ist ein Controller, der aussieht wie von dem, sag ich schon, na, 10.32.
00:48:39: Genau, von 10.32, darüber kann man sich schon streiten und das jetzt gut finden, aber okay, es gab nun mal,
00:48:45: also Commodore hat ja jetzt selten ein eigen Controller hergestellt, zum Thema Controller-Kumfer,
00:48:50: aber auch noch bei dir.
00:48:52: Joysticks, ja, das ist ja richtig.
00:48:54: Okay, aber genau, was ich kritisiert habe damals, es kann es mich korrigieren, wenn ich da irgendwie da nebenlege.
00:49:02: Erstmal müssen wir sagen, okay, du hast gesagt, den 68.030, das müssen wir vielleicht kurz sagen,
00:49:06: der Standard Amiga kam in einem 68.000er oder 68.000er Prozessor, was eine RÉ, also herauskam, relativ rasant der CPU war,
00:49:15: die es ja schon ziemlich lange gab, aber die immer immens teuer auch war und deswegen erst relativ spät,
00:49:20: Einzug in die Heimcomputer, wie zum Beispiel den Ursprünglich-MEC gefunden haben.
00:49:26: Und Atari ST und Amiga haben das Ding halt sozusagen komplett zum Standard in den 16.000er-Heimcomputern gemacht.
00:49:34: Und eine verbesserte Version von dieser CPU gab es dann danach, mehrere verbesserte und die 30 ist eben eine, die ist offen,
00:49:43: also es gab Amiga mit der 30 drinnen, weiß nicht, wie viel Megazord die dann, weißt du das?
00:49:48: Oh, auch starrmäßig, weil es ist gar nicht mehr.
00:49:50: Wahrscheinlich, so wie 12 oder so und original war es dann 8.
00:49:54: Also auf jeden Fall schon ein ordentlicher Sprung.
00:49:57: So, was ich an den Miniamiga, also ich stehe sowieso Minikonsolen sehr kritisch gegenüber, weil ich immer denke, okay,
00:50:03: das ist Leute, die vielleicht so ein bisschen Nostalgiegefühle haben, da spielen dann die Hersteller damit,
00:50:09: dass sie das haben wollen, dann gibt es halt ein kleines Stückchen, neuen Elektroschrott, der durch die Weltgeschichte verschicken wird.
00:50:16: Und das war, hat mich besonders gestört, aber auch bei anderen, dass die Auswahl der mitgelieferten Spiele meiner Meinung nach nicht gut war.
00:50:26: Und auch meiner Meinung nach, aber das ist natürlich auch immer so ein subjektives Ding, nicht gut das System repräsentiert hat.
00:50:33: Es kann natürlich aber auch wieder, ich hoffe, als Advokatspieler, sagen, das Ganze hängt mit Rechten zusammen.
00:50:39: Die können da nicht jedes Spiel drauf machen, was du cool findest, sondern hier gibt es ein Rechtsstaat,
00:50:45: da gelten Regeln und Urheberrecht ist eine sehr, sehr wichtige Sache.
00:50:49: Ja, genau. Also, okay.
00:50:52: Ja, da kann ich gleich mal drauf aufsetzen, weil ich glaube, die besten Kontakte, was das sozusagen anbelangt, natürlich war,
00:50:57: wurde auch ich gefragt, also nicht natürlich, aber ich wurde gefragt, so, Olga, wir machen den A500 Mini,
00:51:03: was denkst du denn, welche Programme da drauf sollten? Ja, gut, das könnte.
00:51:07: Das war natürlich ganz, ganz einfach, schnell in Liste zusammenzustellen, von sagen, das Spiele, die den Amiga repräsentieren,
00:51:14: die sowohl klassisch sind, als auch die, die Grafik mal ausreizen, die Musik mal ausreizen und so weiter.
00:51:21: Aber das ist eine Frage von den Lizenzen.
00:51:25: Die haben ja nur eine gewisse Summe an Geld zur Verfügung, die die, mit denen die Lizenzen einkaufen können, also nicht die Rechte.
00:51:33: Klar, letztendlich die Rechte, um das Spiel an sich nutzen zu können, aber das nennt sich ja über Lizenzen.
00:51:39: Gibt es eine gewisse Summe, damit wie auch der Verkaufspreis gerecht wird?
00:51:43: Würden wir die Spiele nehmen, die ich vorgeschlagen habe, wäre der Verkaufspreis wenigstens doppelt so hoch gewesen.
00:51:50: Das ließ sich einfach nicht anders realisieren, also hat man versucht, eine Mischung aus dem zu machen, was wirklich notwendig ist,
00:51:57: von dem, was umsetzbar ist, um mit dem Geld, was sie zur Verfügung zu hatten, wenigstens ein gewisses Spektrum darzustellen.
00:52:07: Man, das ging es nicht.
00:52:08: Ich kann ja mal ein kurzer Ausdruck aus der Liste, die ich mir gewünscht hätte, Terekin, logischerweise Xenon II, Nord und Süd,
00:52:15: Lemmings, Canon, Fodder, Peng, Zagme, Kraken, Rick Dangerous, Apudia und Lotus.
00:52:20: So, da hätte man, das wäre schon eine solide Waage gewesen.
00:52:24: Was wären aus direkt hier auf der Outend, nennt man das überhaupt Autobahn in den Ländern?
00:52:30: Ja.
00:52:31: Vielleicht heißt das irgendwie anders.
00:52:32: Das heißt einfach Autobahn, das Niederlandsschirm.
00:52:36: Nee, das weiß ich nicht, aber...
00:52:37: Das wollte ich sagen, aber es ist Autobahn, okay.
00:52:39: Was, aus dem Ramanen, was würde dir einfallen, was wären auf jeden Fall Dinge gewesen, die du dann darauf hättet gerne gesehen hättest?
00:52:46: Popolus.
00:52:48: Monkey Island.
00:52:51: Ja.
00:52:53: Elite.
00:52:55: Also, ich habe ja auch schon ein paar gesagt, also es gibt auf jeden Fall einen Haufen, die nicht mit dabei waren,
00:53:02: auf dem Team, Team, Titel, wahrscheinlich, weil das damit in Lizenzen irgendwie einfacher war.
00:53:09: Was jetzt auch nicht schlecht ist, sowas wie Alien Breed, ist natürlich eigentlich auch cool.
00:53:13: Ist auch ein Klassens.
00:53:15: Also, das ist auch ein tolles Spiel, das kann man nicht sagen.
00:53:17: Die Spiele sind auch nicht...
00:53:19: Ist auch eine Herausforderung, das Spiel tatsächlich.
00:53:21: Und, man konnte, also als ich den bekommen habe damals, die Version, die ich,
00:53:27: die war ich nämlich kurz vor Start, habe ich die gekriegt.
00:53:31: Die hatte auch Probleme damit, dass sich Sachen vom USB-Stick nicht starten,
00:53:36: weil irgendein spezielles Format gefordert war.
00:53:39: Und dann gab es halt irgendeine Fehler-Meldung.
00:53:41: Und dieses Format war aber, glaube ich, nicht das übliche Standardformat.
00:53:45: Ich nehme aber an, dass ich all diese Probleme durch firmware-Updates und durch kümmern der Firma...
00:53:50: Nee, tatsächlich nicht.
00:53:52: Also, es kam dann später mit dem firmware-Update noch ein, zwei Formate dazu.
00:53:58: Aber man musste tatsächlich bei manchen Spielen, weil das umzusetzen,
00:54:02: das lohnte den Aufwand nicht.
00:54:04: Man darf nicht vergessen, den firmware-Update eine Firmware neu zu machen
00:54:08: und da nur für einen Spezialfall, weil die meisten, allermeisten Spiele sind normalerweise in einem ADF-Format.
00:54:14: Also, Amiga-Dispf-Format.
00:54:16: Wenn du was Spezielles hast wie NIB oder sonst was, dafür Programmierzeit zu investieren,
00:54:21: für ein paar Spiele, die es möglicherweise nur in dem Format gibt,
00:54:26: das kann auch nicht stimmt, weil du kannst das eine in einer anderen Format immer irgendwie konvertieren.
00:54:30: Das rechnet sich einfach nicht.
00:54:32: Es hat den Aufwand nicht gelohnt.
00:54:34: Deswegen gab es so wenig Möglichkeiten.
00:54:37: Oder du musst es einfach dann im Netz zum Beispiel nach der anderen Quelle suchen,
00:54:41: wo du das dieselbe Programm in einem anderen Format verwenden kannst.
00:54:44: Das ist ganz offiziell, heißt es ja, abgesehen von den Spielen, die mitgeliefert worden hast,
00:54:49: hast du natürlich die Rechte.
00:54:51: Sobald das Originalspiel hast, was immer noch ein bisschen Krauzone ist,
00:54:55: dürftest du dir eine Kopie davon besorgen in einem anderen Format.
00:54:59: Also, zum Beispiel, wenn du jetzt die Originalesketten zu Hause hast,
00:55:02: darfst du dir auch die ADF-Scheile aus dem Internet runterladen.
00:55:05: Aber ob das jetzt ein ADF-File ist oder irgendein anderes Format, ist dabei völlig egal.
00:55:11: Und wie oft du das hast, du hast einmal die Lizenz gekauft,
00:55:14: also hast du auch das Recht, das in anderen Formaten zu benutzen.
00:55:17: Und damit sagen wir mal, du hast jetzt einen speziellen Format,
00:55:20: was Amiga 500 Mini nicht kann,
00:55:23: dann beläuft du die Diversion in einem Format, dann wird Amiga kann.
00:55:26: Thema durch.
00:55:28: Also, ich glaube, das damals bei mir, ich sehe das hier gerade nochmal,
00:55:30: da war das irgendwie das Problem mit diesem VHD-Load.
00:55:32: Irgendwas war da irgendwie schwierig.
00:55:34: Also klar, ADF-Dateien sind der Standard natürlich,
00:55:37: und ich werde das wahrscheinlich darauf probieren haben.
00:55:39: Aber ich glaube, dass wir da einfach, also ich meine, logischerweise,
00:55:41: du hast den Hobby askei to the A500 Mini geschrieben,
00:55:46: du wirst da sicherlich eine andere Meinung haben,
00:55:48: als ich meine, bleibt nämlich bestehen demzufolge.
00:55:52: Ich bin da komplett überzeugend, aber ich würde sagen,
00:55:54: man kauft sich einfach für 70 Euro einen Raspberry Pi,
00:56:00: der in dieser Tastatur drin ist, wie heißt der Pi?
00:56:02: Das ist der eine Pi, weißt du, was ich meine?
00:56:04: Ja, ich weiß nicht, wie du meinst, Petropi heißt der, glaube ich.
00:56:07: Nee, der heißt, 300 400, heißt der, glaube ich.
00:56:11: Nee, nee, nee, der hat so eine Liederverpackung,
00:56:14: ich glaube, Pi 400.
00:56:16: Und das, finde ich, ist der perfekte Homecomputer.
00:56:20: Man kann da alle Emulatoren für alle möglichen Deiner Homecomputer
00:56:23: raufmachen, superkompakt, er will nichts, er möchte nichts,
00:56:26: er möchte nur das PC Anschluss und das ist alles.
00:56:29: Dann hängst du hinten, na gut, das Einzige, was nervt ist,
00:56:31: dass es keinen Full-Size HDMI gibt, sondern nur so ein Mikro-ADMI,
00:56:34: da hängst du deinen Display dran, eine Mauswell,
00:56:37: natürlich ein Amiga, Bums und dann bist du fertig, gut los.
00:56:39: Da gibt es sich zu überzeugen, da gehen die Meinungen einfach auseinander.
00:56:42: Bei den Mini-Amiga hast du eben ein bisschen mehr, also das Original,
00:56:45: weil es die kleine Version davon ist.
00:56:48: Das haptische, ganz klar, und das visuelle, ist natürlich ein anderes.
00:56:51: Du hast Original-Spiele, gekaufte Spiele dabei, was möglicherweise,
00:56:56: wie du selber sagst, damals hat man vielleicht das Geld gehabt
00:56:58: oder aus welchen Gründen auch immer, sich nicht die Original-Spiele
00:57:01: besorgen können, kaufen können, jetzt hat man welche,
00:57:04: natürlich auch ohne Box, aber du hast Original-Spiele,
00:57:07: bis auch ein anderes Gefühl, dass dabei ist.
00:57:09: Das sind so die Hauptentschiede, der Rest ist einfach Geschmackssache,
00:57:12: darüber lässt sich nicht streiten.
00:57:14: Und kann sich sagen, es ist besser oder richtiger.
00:57:17: Was ich dir natürlich auch, wo ich im Nachhinein noch mal ein bisschen
00:57:20: nachgeguckt habe, im Gegensatz zu einigen von diesen,
00:57:23: ich würde sie Mini-Schrottkonsolen nennen,
00:57:26: ist tatsächlich aber dieser C460 und auch der Amiga
00:57:30: schon auch das Werk von Leuten, die wirklich mit Herz und Seele da sind.
00:57:37: Absolut.
00:57:39: Und da ist es auch nochmal ein Unterschied,
00:57:41: beispielsweise dieser PlayStation Mini, die ja notorisch schlecht war.
00:57:46: Also tut mir leid.
00:57:47: Das ist eben so, in dieser Kategorie hatte ich das ursprünglich
00:57:51: auch einsortiert und da muss ich gestehen, klar.
00:57:54: Also wenn man danach geht, die Leute, die das gemacht haben,
00:57:57: die haben das gemacht, weil sie wirklich Spaß dann hatten
00:57:59: und anderen Leuten diesen Spaß aufvermitteln wollten.
00:58:01: Und das versöhn mich natürlich damit.
00:58:04: Und was ich natürlich aber auch ein bisschen cool fand,
00:58:07: ich weiß nicht, du hast den bestimmt auch,
00:58:09: war dieser Full-Size C64 mit richtiger Tastatur.
00:58:14: Gab es den nicht auch?
00:58:15: Den haben die nicht.
00:58:17: C64 Maxi.
00:58:19: Ist der gut, ist er empfehlenswert?
00:58:21: Im Prinzip ist das gleiche wie der Mini,
00:58:23: nur dass du eine Tastatur hast.
00:58:25: Und viele sagen nicht alle, aber viele sagen,
00:58:28: dass die moderne Tastatur sich besser anfühlt,
00:58:30: als die Original-Tastatur.
00:58:32: Nicht nur deswegen, weil die ja echter Micro Switches
00:58:34: zuwendet haben, der Druckpunkt ist ein anderer.
00:58:37: Und damit lässt sich das Programmieren,
00:58:41: tatsächlich leichter realisierender zum Original-64.
00:58:44: Der A500 Mini hat mir auch so gut gefallen,
00:58:48: dass ich mehr oder minder schnell angefangen habe,
00:58:51: mir eine Maxi-Version zu basteln.
00:58:54: Ich habe mir also einen alten Amiga 500 geschnappt von mir,
00:58:57: habe den sozusagen entkernt,
00:58:59: habe den Mini auseinandergenommen, da reingebaut,
00:59:03: mir eine Adapter-Lösung besorgt
00:59:05: und mit einem, so ein Mini-Computer, der heißt Leonard,
00:59:10: das ist sowas innen ist wie eine Arduino,
00:59:12: da eine Firmware drauf gespielt,
00:59:14: wo sich schon jemand Sorgen gerade drum gemacht hat,
00:59:17: der auch eine Maxi-Version basteln wollte,
00:59:19: habe die Original-Tastatur angeschlossen,
00:59:22: habe einen USB-Kabel intern verlegt,
00:59:25: die nach außen geführt mit so einer Art Adapter-Leister,
00:59:28: mit was man von außen USB anschließen kann
00:59:30: und Stromversorgung machen kann
00:59:32: und habe dann Amiga 500 bei mir stehen,
00:59:35: wo der Mini drin ist mit der Original-Tastatur,
00:59:37: die ich benutzen kann.
00:59:39: Funktioniert wunderbar.
00:59:41: Das einzige was nicht funktioniert
00:59:43: oder nur über eine Adapter-Lösung
00:59:45: ist die originalen Maus zu verwenden,
00:59:48: weil die hat ja einen D-Substecker
00:59:51: und das geht ja nur über eine Adapter-Lösung,
00:59:55: weil der 500 Mini ja nur USB hat, geht,
00:59:58: aber ist umständlich.
01:00:00: Aber die Original-Maus, die mitgeliefert wurde
01:00:02: beim 500 Mini, die funktioniert auch wunderbar.
01:00:04: Ein weiterer Aspekt, den du mir im Nachgang noch
01:00:08: nach unserem Vorgespräch nachgereicht hast,
01:00:10: war ein Foto von deiner Joystick-Sammlung.
01:00:13: Die Frage, die sie mir gestellt hat, warum?
01:00:16: [Lachen]
01:00:18: Warum sammelt man Briefmarken?
01:00:20: Die meisten machen das nicht unbedingt des Geldes wegen,
01:00:23: weil die den postalischen Wert und den Sammlerwert,
01:00:26: das hat bestimmt auch bei manchen der Grund mitzutun
01:00:28: und da geht es mehr um die Sammelleidenschaft,
01:00:30: um etwas zu komplizieren.
01:00:32: Das war ein Teilaspekt des Gans.
01:00:36: Das hat mich aber auch wieder getriggert,
01:00:38: wo ich auch tatsächlich durch den Zerf 64,
01:00:41: den 64 und den Amiga, als ich da die Joysticks gesehen hatte,
01:00:45: ich kann mal wieder ans Spiel.
01:00:47: Und das war für mich tatsächlich mit dem Zerf 64,
01:00:50: der Zeitpunkt, wo ich angefangen habe,
01:00:53: mich wieder um Joysticks zu kümmern.
01:00:55: Das Spielgefühl zu haben, wieder die Original in den Händen zu haben,
01:00:59: mit Adapter-Lösung per USB an den Mini anzuschließen,
01:01:03: funktioniert wunderbar.
01:01:05: Man hat wieder dieses richtig alte Spielgefühl gehabt.
01:01:07: Und auch damals habe ich schon je nach Spiel einen anderen Joystick verwendet.
01:01:12: Zum Beispiel für Sportspieler wie Decathlon und Summer Games und so was,
01:01:17: habe ich den Speed King genommen.
01:01:19: Den gab es damals nur für Rechtssender.
01:01:22: Man hat links und rechts gehalten und rechts mit dem kurzen Weg,
01:01:25: war der viel, viel besser und einfacher zu spielen.
01:01:28: Man konnte damit auch länger spielen,
01:01:30: als wie zum Beispiel mit dem Quickshot 2 oder den Competition Pro.
01:01:34: Aber mit Competition Pro habe ich dann vor allen Dingen Shooter gespielt.
01:01:38: Also alles, was, sagen wir mal, waagerecht ist.
01:01:41: Horizontal Skroll Shooter.
01:01:43: Quickshot habe ich genommen, um Vertical Shooter zu spielen.
01:01:46: Den Competition Pro habe ich genommen für Jumpman und für solche Spieler,
01:01:53: also Plattformspiele.
01:01:55: So hat man unterschiedliche Joysticks für unterschiedliche Einsätze gehabt.
01:01:58: Und da habe ich gemerkt, ich habe da immer noch eine Leidenschaft für,
01:02:03: da wieder eine Leidenschaft entwickelt.
01:02:04: Und ich wusste auch damals habe ich den ganz klassischen Competition Pro gehabt.
01:02:09: Also der mit dem schwarzen Geräuse, mit dem roten Feuerknopf und dem roten Knüppel.
01:02:15: Absolut die Klassiker.
01:02:18: Und dann habe ich gesehen, es gibt noch viele, viele, viele andere.
01:02:22: Und ich war auch finanziell in der Lage,
01:02:25: weil man dann mehr Geld verdient hat, als damals in den 80er Jahren.
01:02:32: Mir inzwischen auch mal ein paar Joysticks, einfach das Spaß ist, wegen kaufen zu können.
01:02:36: Um mal zu sehen, so ich weiß, die Joysticks unterscheiden sich ja nicht nur vom Aussehen her,
01:02:42: sondern auch vom Inneren her.
01:02:44: Das Spielgefühl ist ein anderes.
01:02:46: Das macht einen Unterschied, ob du jetzt Blattfederkontakte drin hast oder Mikrotaster.
01:02:51: Man sagt auch Mikroschalter, was nicht ganz richtig ist.
01:02:54: Aber das Spielgefühl ist ein anderes, nicht nur wegen der Lautstärkung des Klackungs,
01:02:59: sondern der Druckpunkt ist ein anderer, der Widerstand ist ein anderer.
01:03:03: Und das macht Lust und Laune, je nachdem, was du spielst, das ganz anders damit umzugehen.
01:03:09: Und so habe ich mir dann Joysticks beworgen, ganz bewusst, wo ich wusste, da ist diesen mechanisch anders verbaut.
01:03:16: Wie spielt sich das? Kann ich damit tatsächlich meine alten Spiele besser spielen?
01:03:21: Und ja, das war der Fall.
01:03:23: Und so kam ich ganz schnell auf 7, 8 verschiedene Competition Pro.
01:03:28: Und da blinge ich dann bei.
01:03:29: Okay, die gibt es noch in Grün, die gibt es noch mit Silber.
01:03:33: Und es gibt Serien.
01:03:35: Und da habe ich richtig angefangen, Competition zusammen, auch mit der Absicht, die relativ schnell entstanden ist,
01:03:43: weil ich gesehen habe, es gibt nur ein Joystick Buch.
01:03:46: Und das beschreibt Joysticks quer durch die Bank.
01:03:50: Und kein spezielles Buch über den mehr oder minder berühmtesten, bekanntesten 8-Bit Joystick,
01:03:57: der 80er und 90er Jahre überhaupt und habe dann angefangen, mir Ideen zu sammeln für ein Buch.
01:04:04: Und habe mich auch da reingefuchst, was das anbelangt.
01:04:07: Das Buch ist noch lange nicht fertig.
01:04:09: Ich versuche noch viel, viel mehr Hintergrundinformation zu kriegen.
01:04:12: Auch was Prototypen anbelangt und so was.
01:04:15: Das ist noch eine Herausforderung.
01:04:17: Ich werde das Buch irgendwann mal rausbringen, aber es ist noch nicht absehbar wann.
01:04:20: Aber hast du, du hast gesagt, also mir hast du vorher gesagt, du hast Teile deiner Sammlung, aber ich habe es schon wieder abgestoßen.
01:04:26: Das ist ein Platz, man.
01:04:28: Also, wenn ich schon jetzt neben jemanden sitze, der sich so dermaßen damit beschäftigt hat,
01:04:35: dann möchte ich jetzt deine professionelle Meinung, der beste, also du hast es schon gerade gesagt,
01:04:41: natürlich je nach Spiel, je nach Spiel für Actionspiele, der beste und der schlechteste.
01:04:48: Der schlechteste ist der Quickshot 1 meiner Meinung nach. Der ist so billig produziert worden.
01:04:57: Und der ging als allererstes ganz, ganz schnell kaputt.
01:05:01: War auch nicht zu reparieren, wenn der mal kaputt ging, weil die Kontakte da drin, das war ein kleines Metallkonstruktion mit Metallfedern,
01:05:11: die an einen zentralen Punkt verknüpft waren.
01:05:15: Und dann hat der das ganze Fehl der Feder abgebrochen, die konnte man nicht eben wieder anlöten oder so was.
01:05:18: Das war irreparabel. Konntest du vergessen, der war nicht schlecht. Aus dem hatte er keinen Autofreuer gehabt.
01:05:24: Gut, hat der erst die ersten Competition-Satten-Sats auch nicht.
01:05:27: Ich will nicht sagen, dass der Competition-Pro der beste an sich ist.
01:05:31: Meiner Meinung nach wurde er übertrumpft mit dem TAK 2.
01:05:37: Der TAK 2 hat den charmaten Vorteil, dass der keine Mikrotaster hat, sondern eine etwas andere Kontaktion, die über eine Art von Blattfeder funktioniert und einem Kugelkopf.
01:05:50: Und dass die Diagonalen bei dem viel, viel einfacher und sauberer zu erreichen waren als mit dem Competition-Pro.
01:05:58: Beim Competition musste man immer zwei Mikrotaster gleichzeitig haben, damit ein Diagonalig bewegt werden kann.
01:06:05: Das war mit dem TAK 2 viel, viel einfacher. Der TAK 2 war etwas kleiner, lag etwas besser in der Hand.
01:06:11: Was heißt, also nicht wahr, den gibt es verschließlich immer noch.
01:06:14: Er hat zwei Feuerknöpfe, also ist er für links und rechts, gut zu benutzen.
01:06:20: Die Feuerknöpfe waren auch meiner Meinung nach sensibler, haben besser reagiert als für den Competition.
01:06:29: Er war tatsächlich etwas teurer als den Competition, aber die Vorteile wogen den Preis und auch heutzutage wegen dem Preis meiner Meinung nach auf.
01:06:37: Dennoch würde ich bei manchen Spielen auf den Competition nicht verzichten wollen.
01:06:43: Das hat einerseits was mit zu tun, weil ich damit aufgewachsen bin, mich gewohnt, gewöhnt habe mit ihm zu spielen und dieses manchmal Klacken, was man einfach braucht bei Fürstenspielen.
01:06:54: Es gibt einen anderen Anreiz, als wenn man eben nichts dabei hört oder so gut wie nichts dabei hört.
01:06:58: Von daher würde ich sagen TAK 2 tatsächlich noch über den Competition, aber nicht sehr viel. Das sind so die beiden aller Bess.
01:07:09: Ich habe gerade noch mal geguckt und wir verlinken das auch den Show-Notes nach, ob ich jemals einen Quickshot 1 hatte.
01:07:15: Also ich habe definitiv mit einem gespielt und ich kann auch sagen, ja, das ist ziemlich gruselig.
01:07:21: Was ich auch ganz schlimm fand, waren die C16 Joysticks, die glaube ich von Commodore selber kam.
01:07:29: Also die sind auch ziemlich entsetzlich und das allergemeinste daran war ja, dass der C16 im Gegensatz zum C64, der mit diesen Dinnsteckern, die du vorhin schon erwähnt hast, die so auch bei Mami-Gunner noch,
01:07:41: halt Format bedient hat, solche Dinge hast du überall bekommen.
01:07:47: Also so hatte der C16, hat er aber Mini-Dienst. Ganz fußbar einen kleinen Dinger.
01:07:51: Warum Commodore das gemacht hat, ist das wahrscheinlich bis heute nicht.
01:07:54: Das ist sehr schwierig zu nachzuvollziehen, weil Platzgründe können es eigentlich nicht sein, aber ja, wieso auch bei Commodore wahrscheinlich haben sie einfach eine Million von den Dingern für einen schmalen Taler bekommen.
01:08:03: Und dann beschlossen, okay, komm, dann ja, bitte, dann ist das jetzt so.
01:08:07: Nehmen wir halt den anderen Bord.
01:08:10: Ja, das ist ja so schlimm, weil wenn du da was falsch anschließt, dann zerreißt sie gleich erstmal den einen Chip, diesen Input Output Chip, den macht es halt gleich erstmal direkt kaputt, wenn du da irgendwas kurz schließt.
01:08:20: Ah, okay. Aber gut, verlinkt mir genau. Den Tag 2 kannte ich tatsächlich gar nicht, also danke dafür.
01:08:27: Und du hast jetzt auch noch eine andere Sache kurz angesprochen. Was dürfen wir erwarten in Zukunft? Was ist das nächste Buch?
01:08:33: Oder was ist das nächste, was ist das Thema, was dich außer den Joysticks noch beschäftigt gerade?
01:08:39: Ganz aktuell der The A400, der auch von Rötschel Games Limited rausgebracht, den gibt es ja inzwischen auch schon seit ein paar Monaten auf dem Markt.
01:08:47: Da hink ich mit dem Buch sozusagen ein bisschen hinterher, weil ich noch mit anderen Projekten beschäftigt bin.
01:08:51: Aber das ist tatsächlich das Nixbuch, also den Guide für den A400, in der gleichen Reihenfolge wie auch für den A64 und A500 Mini kommt jetzt das Buch dann für den 400 daraus.
01:09:07: Ich muss mich kurz unterbrechen, da musst du mir auf die Sprünge halten. Das ist der A400 Mini, ne?
01:09:11: Richtig. Das nächste Buch, nachdem für den A400 Mini von Retro Games Limited wird dann auch das nächste Mini-Produkt sein, das Retro Games Limited rausbringt, nämlich der Spectrum.
01:09:28: Ja, da habe ich auch schon etwas früher von erfahren, bevor offiziell vor drei Wochen dann angekündigt wurde.
01:09:35: Auch da werde ich dennächst schon eine Preversion von bekommen und kann dann auch jahrzehntig angefangen Informationen zu sammeln für das Spectrum Buch.
01:09:45: Was ich noch machen wollte, ist wahrscheinlich ein zweites Buch für den A500 Mini.
01:09:53: Da hat sich so viel getan, so viel, was da gebastelt wurde und ans Hoffen, was dafür rausgebracht wurde, also speziell für den 500er, nicht für irgendwelche Spiele hier außerdem noch,
01:10:04: sondern was da ans Zusatzhofffey rausgekommen ist und dass man den auch ausnutzen kann, um da auch zum Beispiel auch Atari-Spiele drauf spielen zu können und andere Emulatoren drauflaufen zu lassen.
01:10:16: So viel, dass ich vorgeschlagen habe ein zweites Buch zu machen und wenn ich jetzt mit dem 400er-Spektrum durch bin, dann werde ich auch das Amiga-Buch wahrscheinlich wieder angehen.
01:10:25: Dann bin ich natürlich noch an Joystick Büchern dran, muss ich dazu sagen.
01:10:30: Als ich angefangen habe, zu sammeln, habe ich nicht nur Competition Pro gesammelt, sondern auch noch von Konix.
01:10:38: Konix ist auch bekannt geworden durch den Speed King zum Beispiel und dass die ganze Reihe, die Konix rausgebracht hatte, dann ja auch unter den Namen von Epix herausgekommen ist.
01:10:48: Also den Speed King gibt es ja sowohl von Konix als auch von Epix, 500XL hieß der dann und die ganze Reihe haben die komplett übernommen.
01:10:56: Die habe ich gesammelt, ich habe Commodore Joysticks gesammelt, ich hatte fast alle von Commodore die rausgekommen sind, da gibt es auch mehr, als man erstmal glauben mag.
01:11:04: Sind die alle so schlimm wie der C15?
01:11:07: Ich glaube das sind die gut.
01:11:08: Gut, nicht der Vorrang, aber gut.
01:11:12: Dann habe ich mal angefangen Quickshot zu sammeln.
01:11:16: Spectra Video ist ja ganz original, dahinter her.
01:11:21: Dazu gehört dann noch QS, gehört auch noch mal zu der Reihe und Quickjoy.
01:11:29: Die sind alle von Spectra Video rausgebracht worden. Je später die rauskommen, so billiger wurden die.
01:11:36: Aber da habe ich gemerkt, nein davon gibt es hunderte, hunderte wirklich und da habe ich ganz schnell aufgehört, das wieder zu sammeln.
01:11:45: Da habe ich dann nur Fotos gesammelt, also da wird es ein spezielles Buch, wenn ich hier von mal heraus bringe, nur zum Thema Quickshot, Spectra Video, was in die Richtung geht.
01:11:55: Ein Buch und das dritte Buch dann, wo es allgemein um Joysticks gibt, aus der 8-Bit-Era, dann aber dass ich nur 8-Bit-Joysticks
01:12:05: habe, dass dann ein bisschen unfassender wird. Also ich habe noch einiges vor mir.
01:12:09: Das hört sich danach an und ich muss dir sagen, dass das, was du gerade gesagt hast, dass eben die Szene sich um den, oder eine Szene entstanden ist,
01:12:20: so ein bisschen um den A500, hat mir nämlich auch noch mal ein bisschen versöhnt mit dem ganzen Prinzip.
01:12:24: Wenn diese neuen kleinen Computer, wie richtige kleine Computer plötzlich zu kreativen Zwecken genutzt werden,
01:12:32: ist das natürlich noch was anderes als halt einfach ein Stückchen Elektroschrott.
01:12:35: Damit sind wir angekommen in, ich weiß überhaupt nicht, Helmont.
01:12:40: Vielen Dank, Heuger Wessling, dass du mir Rede und Antwort zu diesen Themen gestanden hast und wir gehen jetzt gleich in ein Retro-Museum.
01:12:47: Danke fürs Zuhören der Werbeblock in einer Sache.
01:12:51: Wahrscheinlich wird es zu diesen Minicomputern und wahrscheinlich auch zum The400 Mini nicht auf golem.de geben,
01:12:58: weil ich bezweifle, dass uns der Hersteller Bemustern wird, nachdem ich mich so abfällig negativ über den A500 äußert habe.
01:13:04: Aber hey, es ist nun mal, wie es ist. Trotzdem, alles zu Retro-Computing und diesen ganzen anderen Themen,
01:13:11: die ich mir natürlich auf golem.de, das war der Werbeblock in einer Sache.
01:13:14: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.
Neuer Kommentar